Warnung vor Blaualgen im Bleilochstausee

Information des Fachdienstes Gesundheit des Landratsamtes Saale-Orla-Kreis:

Der Fachdienst Gesundheit weist darauf hin, dass derzeit im Bereich Saaldorf eine starke Blaualgenentwicklung aufgetreten ist, dies ergaben entsprechende Laboruntersuchungen.

An den Badestellen Remptendorfer Bucht, Saalburg Bad und Kloster konnten hingegen durch das Labor keine Blaualgen nachgewiesen werden. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass eine Weiterverbreitung der Algen im gesamten Stausee stattfindet.

Der erprobte Toxin-Gehalt der vorhandenen Blaualgen liegt unterhalb des zulässigen Grenzwertes, sodass kein Badeverbot ausgesprochen werden muss.

Die Toxine der Blaualgen können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Haut- und Schleimhautreizungen verursachen. Die Wirkung kann sich steigern, wenn an mehreren Tagen nacheinander algenhaltiges Wasser geschluckt wird. Kinder und Kleinkinder sind hierbei besonders gefährdet. Auch bei Hunden und anderen warmblütigen Tieren können Blaualgen gesundheitsschädigend sein.

Daher sollte es vermieden werden, beim Schwimmen Wasser zu schlucken und sich in den Bereichen mit sichtbaren Schlieren aufzuhalten.

Sollten Beschwerden nach dem Baden auftreten, wird empfohlen einen Arzt aufzusuchen und sich im Fachdienst Gesundheit des Landratsamtes Saale-Orla-Kreis zu melden.

Hauptgrund für die Bildung von Blaualgen im Bleilochstausee ist der erhöhter Phosphat- und Nährstoffgehalt des Wassers sowie die hohen Wassertemperaturen. Erkennen kann man die Blaualgen an der intensiven grünlichen Pigmentierung des Wassers, zeitweise auch anhand der Schlieren an der Wasseroberfläche.

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One thought on “Warnung vor Blaualgen im Bleilochstausee”

  1. Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich wollte den Artikel kommentieren …
    Bitte leiten Sie diese Nachricht an Interessierte und insbesondere an die für den See Verantwortlichen weiter…

    Mit freundlichen Grüßen

    Jürgen Michele

    Stop eutrophication!
    Reduce the “limiting” element phosphorus.
    Oxygen can solve cyanobacterial problems …
    In our five year project we removed 5.4ton of phosphorus from the water column of a fairly big lake:
    P. Lücking, J. Michele: “Lake Bant”: A five year project to solve cyanobacterial problems
    https://www.researchgate.net/publication/281714490_Lake_Bant_A_five_year_project_to_solve_cyanobacterial_problems https://www.researchgate.net/publication/281934265_Ubersetzung_Veroffentlichung_18_Sept_2015
    Theoretical basics were published in Limnologica 2002: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S007595110280024X free access!

    In dieser Arbeit werden Ergebnisse der Forschungen an der Bleilochtalsperre zitiert …

    In 2009 a poster presentation was given on „Limnologentagung in Oldenburg“ Where it was shown that vertical free jets have only a limited efficiency: https://www.researchgate.net/publication/281775597_Poster_presentation_2009_in_Oldenburg_Germany https://www.researchgate.net/publication/261364449_Destratification_Why_has_this_method_not_been_successful_in_many_cases_in_the_past
    Free jet flow visualization:
    https://www.youtube.com/watch?v=sPWzSuUdOMw (German) https://www.youtube.com/watch?v=Bz2MFCbsjps (English)
    Energy input was really only 3kW.

    Prof. Dr.-Ing. Juergen Michele
    Jade Hochschule
    Wilhelmshaven

    Tel.: 0049 4461 83043
    E-Mail: juergen.michele@jade-hs.de
    Homepage: http://michele.staff.jade-hs.de/
    https://www.researchgate.net/profile/Juergen_Michele/contributions

    Privat:
    Soestestr. 3
    26419 Schortens

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