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Polizei Thüringen informiert: Drohnenflugverbot und Versammlungen in Erfurt am Wochenende

Die Thüringer Landespolizei hat wichtige Verhaltens- und Verkehrshinweise für das kommende Wochenende im Raum Erfurt veröffentlicht. Aufgrund aktueller Einsatzgeschehen kommt es in der Landeshauptstadt zu temporären Einschränkungen und einer Vielzahl angemeldeter Versammlungen.

Absolutes Drohnenflugverbot rund um die Messe

Für Teile der Landeshauptstadt Erfurt sowie für das unmittelbare Umland gilt im Zeitraum vom 03. bis 05.07.2026 ein absolutes Flugverbot für Drohnen. Die Verbotszone erstreckt sich über einen Radius von etwa 5 Kilometern rund um die Erfurter Messe. Die Polizei bittet alle Drohnenpiloten um strikte Beachtung, um den behördlichen Einsatzbetrieb nicht zu gefährden.

Verkehrslage aktuell entspannt

Im Erfurter Stadtgebiet gibt es derzeit keine einsatzbedingten Straßensperrungen. Die An- und Abreise, auch für Pendler zu ihren Arbeitsstätten, ist aktuell uneingeschränkt möglich. Die Einsatzkräfte beobachten die Lage kontinuierlich und werden bei kurzfristigen Änderungen zeitnah über die bekannten Informationskanäle berichten.

Zahlreiche Versammlungen im Stadtgebiet angemeldet

Für den heutigen Freitag sind mehrere Kundgebungen und Aufzüge im Erfurter Stadtgebiet angemeldet, die zu punktuellen Verkehrsbehinderungen führen können:

  • Gothaer Straße: 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr
  • Fischmarkt: 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • EGA-Parkplatz: ab 18:00 Uhr
  • Luisenpark: ab 20:00 Uhr (durchgehend bis Samstagabend)
  • Willy-Brandt-Platz bis Fischmarkt: Aufzug in den Abendstunden

Verkehrsteilnehmer und Passanten werden gebeten, die Bereiche insbesondere zu den Stoßzeiten zu umfahren oder zusätzliche Fahrzeit einzuplanen.

Buttersäure-Anschlag in Mehrfamilienhaus: Eine Person verletzt, Treppenhaus evakuiert

Heilbad Heiligenstadt: Ein böswilliger Vorfall hat am frühen Donnerstagmorgen einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr in der Albert-Schweitzer-Straße ausgelöst. Bislang unbekannte Täter haben in einem dortigen Mehrfamilienhaus mit gesundheitsgefährdender Buttersäure hantiert und eine Welle des Schreckens hinterlassen.

Nach ersten Erkenntnissen wurde die extrem übelriechende Flüssigkeit gezielt auf der Fußmatte einer Wohnung aufgebracht. Anwohner nahmen gegen 6:30 Uhr den stechenden Gestank wahr und wählten geistesgegenwärtig den Notruf der Rettungsleitstelle.

Evakuierung und Feuerwehreinsatz

Die alarmierten Einsatzkräfte handelten vor Ort schnell:

  • Evakuierung: Das gesamte Wohnhaus wurde umgehend geräumt, um die Bewohner vor den giftigen Dämpfen zu schützen.
  • Gefahrenbeseitigung: Die Kameraden der Feuerwehr entfernten die kontaminierte Fußmatte unter Atemschutz und leiteten eine ausgiebige Belüftung des betroffenen Treppenhauses ein.
  • Beweissicherung: Das Corpus Delicti – die präparierte Fußmatte – wurde von der Polizei sichergestellt. Spezialisten untersuchen das Material nun intensiv, um DNA-Spuren oder andere Hinweise auf den Täter zu erlangen.

Eine verletzte Person nach Atembeschwerden

Der Anschlag blieb nicht ohne gesundheitliche Folgen: Eine betroffene Person erlitt durch die massive Luftverunreinigung Verletzungen. Sie klagte über akute Übelkeit und musste sich infolge der eingeatmeten Buttersäuredämpfe übergeben. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung sowie der gefährlichen Körperverletzung.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Ermittler stehen aktuell noch vor einem Rätsel und bitten die Bevölkerung um Mithilfe. Wer hat in den späten Nachtstunden oder am frühen Donnerstagmorgen verdächtige Personen oder Aktivitäten im Bereich der Albert-Schweitzer-Straße beobachtet?

Hinweise zur Tat nimmt die Polizeiinspektion in Heilbad Heiligenstadt unter der Telefonnummer 0361 / 5743 67 100 entgegen. Jeder Hinweis kann entscheidend sein, um den Täter dingfest zu machen.

Großeinsatz in Erfurt: So hat sich die Thüringer Polizei auf das Wochenende vorbereitet

Nach monatelangen, intensiven Einsatzvorbereitungen steht der Thüringer Polizei ab dem heutigen Freitag ein anspruchsvolles Wochenende bevor. Vom 3. bis zum 5. Juli 2026 werden mehrere tausend Polizeikräfte aus dem gesamten Bundesgebiet sowohl im Bereich der Erfurter Messe als auch in der Innenstadt präsent sein, um einen sicheren Ablauf der anstehenden Ereignisse zu gewährleisten.

Die Polizei wird im gesamten Stadtgebiet flächendeckend Flagge zeigen. Ziel ist es, jederzeit aktiv und flexibel auf alle Lageentwicklungen reagieren zu können. Im Fokus des Auftrags stehen dabei der Schutz der Allgemeinheit, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie die konsequente Verfolgung von Straftaten.

Schutz der Grundrechte im Vordergrund

Ein zentrales Anliegen der Einsatzkräfte ist die Wahrung der verfassungsmäßigen Grundrechte. Dazu gehören insbesondere die Versammlungsfreiheit, die Pressefreiheit sowie das Parteienprivileg.

Die Polizeiführung betont in diesem Zusammenhang die Legitimität von Protest: Friedliche Kundgebungen werden von den Beamten ausdrücklich geschützt und begleitet. Gleichzeitig wird jedoch eine klare Grenze gezogen. Gewaltbereitschaft sowie unverhältnismäßige Einschränkungen der Grundrechte Dritter werden nicht toleriert und ziehen konsequente rechtliche Schritte nach sich.

Hotlines für Bürger und Medienvertreter

Um einen reibungslosen Informationsfluss zu gewährleisten und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, wurden spezielle Hotlines eingerichtet:

  • Für Bürger: Die Stadt Erfurt hat für Fragen oder Probleme der Einwohner am Wochenende eine Hotline unter der Telefonnummer 0361/655-2424 geschaltet.
  • Für Medienvertreter: Die Thüringer Polizei betreibt eine eigene Medienhotline unter der Nummer 0361/5743-15028. Journalisten erhalten dort fortlaufend Informationen zum Einsatzgeschehen sowie Unterstützung vor Ort. Auch ein eventueller Schutzbedarf kann direkt über diese Nummer angezeigt werden.

Schwerer Unfall in Gotha: E-Bike-Fahrerin von Auto erfasst – 81-jähriger Unfallverursacher flüchtet

Am frühen Mittwochnachmittag kam es in der Weimarer Straße in Gotha zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Radfahrerin erhebliche Verletzungen erlitt. Der Verursacher flüchtete zunächst vom Unfallort, konnte jedoch im Nachgang von der Polizei ermittelt werden.

Eine 68-jährige Frau war mit ihrem E-Bike auf dem Radweg der Weimarer Straße in Richtung Mönchallee unterwegs. Zur gleichen Zeit beabsichtigte ein zunächst unbekannter Autofahrer, rückwärts aus einer Grundstückseinfahrt auf die Straße einzubiegen. Dabei übersah der Pkw-Fahrer die herannahende Zweiradfahrerin offenbar vollständig.

Es kam zum Zusammenstoß, durch den die 68-Jährige die Kontrolle verlor und schwer stürzte. Anstatt der verletzten Frau zu helfen und seiner Pflicht als Unfallbeteiligter nachzukommen, entfernte sich der Autofahrer unerlaubt von der Unfallstelle.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste die E-Bike-Fahrerin nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Im Zuge der polizeilichen Unfallaufnahme und der anschließenden Ermittlungen konnte der flüchtige Fahrer jedoch schnell ausfindig gemacht werden. Es handelt sich um einen 81-jährigen Mann. Die Beamten stellten den Führerschein des Seniors umgehend sicher und leiteten ein entsprechendes Strafverfahren gegen ihn ein. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Weimarer Straße zeitweise voll gesperrt werden.

Brand in der Erfurter Krämpfervorstadt

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Am heutigen Donnerstagmittag wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Brandeinsatz in die Erfurter Krämpfervorstadt alarmiert. Gegen 12:00 Uhr war aus bislang ungeklärter Ursache ein Flachbau in der Raiffeisenstraße in Brand geraten.

Durch das rasche und gezielte Eingreifen der Feuerwehrkräfte konnten die Flammen schnell gelöscht und eine weitere Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Objekte erfolgreich verhindert werden.

Glücklicherweise wurden bei dem Vorfall keine Personen verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte zum Zeitpunkt des Einsatzes noch nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Hundeangriff: Polizei sucht Zeugen und roten Dreadlock-Träger

Nach einem Vorfall auf einem Feldweg bei Oberlödla sucht die Polizei dringend nach dem Halter von zwei Bulldoggen. Ein 16-jähriger Radfahrer war vor den frei laufenden Tieren geflüchtet und dabei gestürzt. Da sich der verantwortliche Hundehalter anschließend entfernte, bittet die Polizei nun die Bevölkerung um Mithilfe.

Hunde nehmen Verfolgung auf

Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstagabend, dem 2. Juni 2026. Gegen 19:30 Uhr befuhr ein 16-jähriger Jugendlicher mit seinem Fahrrad einen Feldweg im Bereich „Schöne Aussicht“ in Oberlödla. Sein Weg führte ihn in Richtung der Zschernitzscher Straße im Ortsteil Molbitz.

Am Wegrand passierte er ein abgestelltes Fahrrad, bei dem sich zwei Bulldoggen – eine orangefarbene und eine graue – aufhielten. Ein Halter war in diesem Moment nicht unmittelbar bei den Tieren zu sehen. Als der Jugendliche an den Hunden vorbeifahren wollte, begannen diese lautstark zu bellen und rannten dem Radfahrer hinterher. Bei dem Versuch, sich durch Flucht in Sicherheit zu bringen, verlor der 16-Jährige die Kontrolle über sein Rad und stürzte. Erst als der eigentliche Hundehalter aus größerer Entfernung auf das Geschehen aufmerksam wurde, rief er seine Tiere zurück.

Markante Personenbeschreibung des Halters

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem bislang unbekannten Mann. Zur Identifizierung des Hundehalters liegt eine sehr detaillierte und markante Beschreibung vor:

  • Erscheinung: Männlich, etwa 30 bis 40 Jahre alt, europäische Erscheinung mit normaler Statur.
  • Frisur & Schmuck: Schulterlange, rote Dreadlocks; zudem trägt der Mann Ohrringe an beiden Ohren.
  • Bekleidung: Eine grüne Jacke sowie eine beige Hose. An der Hose war eine auffällige Kette befestigt, die von der Gesäß- zur vorderen Hosentasche verlief.

Zeugenaufruf der Polizei

Wer Angaben zur Identität oder dem Aufenthaltsort des beschriebenen Hundehalters machen kann, wird gebeten, sich mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Altenburger Land unter der Telefonnummer 03447 471-0 entgegen. Bitte geben Sie bei Ihrer Meldung die Bezugsnummer 0136635/2026 an.

Nach Großeinsatz im Landkreis Greiz: 44-Jähriger in Untersuchungshaft

Nach einem umfangreichen Polizeieinsatz am vergangenen Dienstag in den Landkreisen Greiz und Saale-Orla gibt es neue Erkenntnisse. Ein 44-amerikanischer Tatverdächtiger wurde festgenommen und sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Dem Zugriff waren Durchsuchungen vorausgegangen, bei denen Ermittler auf verdächtiges Material stießen.

Festnahme am späten Abend

Der Einsatz erstreckte sich am Dienstag (30.06.2026) über die Bereiche Triebes und Auma im Landkreis Greiz sowie über Triptis im benachbarten Saale-Orla-Kreis. Im Zuge der koordinierten Maßnahmen gelang es den Beamten, einen 44-jährigen deutschen Staatsbürger als Tatverdächtigen zu identifizieren. Gegen 22:00 Uhr am Dienstagabend wurde der Mann schließlich in Triptis vorläufig festgenommen.

Gegen den Beschuldigten wird nun unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Funde werden kriminaltechnisch untersucht

Bei den großangelegten Durchsuchungen entdeckten die Einsatzkräfte diverse pyrotechnische Gegenstände sowie weitere verdächtige Materialien und stellten diese sicher. Die gesamten Funde wurden zur genaueren Analyse an Spezialisten übergeben und werden derzeit kriminaltechnisch untersucht.

Die Ermittlungen zum genauen Umfang der Tat sowie zu den tieferen Hintergründen und Motiven dauern unterdessen unvermindert an.

Haftrichter erlässt Haftbefehl

Am gestrigen Mittwoch (01.07.2026) folgte der nächste rechtliche Schritt: Der 44-jährige Festgenommene wurde im Zusammenhang mit bereits zurückliegenden Straftaten einem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und ordnete die Untersuchungshaft gegen den Mann an. Der Beschuldigte wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Schuss aus Airsoft-Pistole: 17-Jähriger verletzt Mann in Zeulenroda-Triebes

Am Mittwochmittag kam es in Zeulenroda-Triebes zu einem folgenschweren Zwischenfall. Ein Jugendlicher schoss im Bereich der Schopperstraße mit einer Airsoft-Waffe auf einen Passanten und verletzte diesen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Vorfall am Mittag

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat am Mittwochmittag (01.07.2026) in der Schopperstraße. Ein 17-jähriger Jugendlicher feuerte dabei aus einer Airsoft-Pistole auf einen 31-jährigen Mann. Das Opfer wurde durch das Geschoss im Bereich des linken Brustkorbs getroffen. Der Geschädigte kam glücklicherweise mit einer leichten Verletzung in Form einer Hautrötung davon.

Täter stellt sich nach Fluchtversuch zur Rede

Direkt nach der Schussabgabe versuchte der Jugendliche, sich vom Tatort zu entfernen. Der verletzte Mann reagierte jedoch geistesgegenwärtig und forderte den Angreifer auf, stehenzubleiben. Auf Nachdruck des Geschädigten hin händigte der 17-Jährige diesem schließlich die Tatwaffe aus.

Die herbeigerufene Polizei stellte die Airsoft-Pistole sicher. Gegen den Jugendlichen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Ein Wunderzeichen im Jahr 1550: Als es in Thüringen Korn und Weizen vom Himmel regnete

Ein außergewöhnliches Naturphänomen, das sich im Sommer des Jahres 1550 über dem thüringischen Land ereignete, sorgt für tiefes Staunen unter der Bevölkerung. Am 25. Juni, dem Donnerstag nach dem Johannistag, entlud sich über Weimar und der Ortschaft Auerstädt ein folgenschweres Unwetter, bei dem statt gewöhnlichem Regen massenhaft Getreide vom Himmel stürzte.

Himmlische Saat bedeckt die Straßen

Augenzeugenberichten zufolge handelte es sich bei dem herabfallenden Gut um reines Korn und Weizen. Der heftige Niederschlag war so ergiebig, dass das Getreide an einigen Stellen bis zu zwei Finger dick auf den Gassen liegen blieb. An anderen Orten peitschte der Sturm die Körner derart über die Flächen, dass es der Optik einer ordnungsgemäßen Aussaat auf einem bestellten Acker glich. Die Nachricht von der himmlischen Speise bestätigte sich spätestens, als ortsansässige Bürger das aufgesammelte Korn zu Mehl verarbeiteten. Das daraus gebackene Brot erwies sich als überaus wohlschmeckend und nahrhaft.

Post nach Nürnberg als Beweis

Umgehend setzten Nachrichtenströme in andere Regionen des Reiches ein. Ein namentlich nicht genannter Mitbürger aus Weimar verfasste noch am selben Tag ein Schreiben an seinen in Nürnberg ansässigen Bruder, um von den unbegreiflichen Vorkommnissen zu berichten. Als unumstößlichen Beweis legte er dem Brief einige der vom Himmel gefallenen Korn- und Weizenkörner bei. Auch weitere glaubwürdige Persönlichkeiten haben die Nachricht mitsamt Proben des Getreides in verschiedene Städte verschickt.

Deutung des Phänomens bleibt offen

Über die tiefere Bedeutung dieses großen Wunderzeichens herrscht unter den Gelehrten noch Uneinigkeit. Während die genauen Hintergründe der menschlichen Weisheit verborgen bleiben, herrscht in der Bevölkerung eine tröstliche und gottesfürchtige Stimmung. Die Bürger zeigen sich zuversichtlich, dass sich dieses himmlische Zeichen zum Guten für das Land wenden wird.

Bild: originaler Stich aus dem 16. Jahrhundert – Gedruckt zu Nürnberg durch Steffan Hamer Briefmaler auf der Schmelzhütten.

Dreister Bandendiebstahl in Floh-Seligenthal: Mitarbeiter vereiteln weitere Beutezug

Einem aufmerksamen Personal ist es zu verdanken, dass ein mutmaßlich bandenmäßiges Diebesquartett in Floh-Seligenthal gestoppt wurde. Nachdem die Männer bereits am Freitag Waren im Wert von mehreren hundert Euro entwendet hatten, scheiterten sie am Montagnachmittag bei einem erneuten Versuch an der Wachsamkeit einer Mitarbeiterin.

Erfolgreicher Diebstahl am Freitag

Wie die Polizei mitteilte, hatten zwei Männer bereits am Freitagnachmittag einen Einkaufsmarkt in der Körler Straße betreten. Mit großer Dreistigkeit beluden sie ihren Einkaufswagen mit Kaffee und Windeln im Gesamtwert von knapp 700 Euro. Anschließend verließen sie den Markt, mutmaßlich über den Eingangsbereich, ohne die Waren zu bezahlen. Draußen wurden sie bereits von einem Komplizen in einem Pkw erwartet, in den das Diebesgut umgeladen wurde, bevor die Täter unerkannt flüchteten.

Mitarbeiterin erkennt Täter wieder

Der Fall nahm eine unerwartete Wendung, als zwei der Männer am Montagnachmittag erneut in derselben Filiale auftauchten. Einer der Täter begab sich zielgerichtet zum Kaffeeregal und füllte einen Einkaufswagen mit Ware im Wert von etwa 660 Euro. Erneut wollte er den Markt verlassen, ohne zu zahlen.

Doch diesmal war das Glück nicht auf der Seite der Diebe: Eine Mitarbeiterin erkannte den Mann als einen der Täter vom Freitag wieder und schlug Alarm. Überrumpelt ließen die beiden Männer den vollen Einkaufswagen zurück und ergriffen die Flucht.

Festnahme durch Marktleiter

Der Marktleiter reagierte geistesgegenwärtig und konnte einen der flüchtenden Täter stellen. Zudem gelang es, zwei weitere Männer festzuhalten, die in einem Fahrzeug auf dem Gelände einer angrenzenden Tankstelle auf ihre Komplizen gewartet hatten. Ein vierter Beteiligter konnte sich in unbekannte Richtung absetzen.

Ermittlungen wegen bandenmäßigen Diebstahls

Die Polizei nahm die drei Männer im Alter von 43, 44 und 50 Jahren vorläufig fest. Gegen sie sowie gegen den noch flüchtigen vierten Komplizen, dessen Identität derzeit noch ermittelt wird, leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Ladendiebstahl ein.