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Dreister Bandendiebstahl in Floh-Seligenthal: Mitarbeiter vereiteln weitere Beutezug

Einem aufmerksamen Personal ist es zu verdanken, dass ein mutmaßlich bandenmäßiges Diebesquartett in Floh-Seligenthal gestoppt wurde. Nachdem die Männer bereits am Freitag Waren im Wert von mehreren hundert Euro entwendet hatten, scheiterten sie am Montagnachmittag bei einem erneuten Versuch an der Wachsamkeit einer Mitarbeiterin.

Erfolgreicher Diebstahl am Freitag

Wie die Polizei mitteilte, hatten zwei Männer bereits am Freitagnachmittag einen Einkaufsmarkt in der Körler Straße betreten. Mit großer Dreistigkeit beluden sie ihren Einkaufswagen mit Kaffee und Windeln im Gesamtwert von knapp 700 Euro. Anschließend verließen sie den Markt, mutmaßlich über den Eingangsbereich, ohne die Waren zu bezahlen. Draußen wurden sie bereits von einem Komplizen in einem Pkw erwartet, in den das Diebesgut umgeladen wurde, bevor die Täter unerkannt flüchteten.

Mitarbeiterin erkennt Täter wieder

Der Fall nahm eine unerwartete Wendung, als zwei der Männer am Montagnachmittag erneut in derselben Filiale auftauchten. Einer der Täter begab sich zielgerichtet zum Kaffeeregal und füllte einen Einkaufswagen mit Ware im Wert von etwa 660 Euro. Erneut wollte er den Markt verlassen, ohne zu zahlen.

Doch diesmal war das Glück nicht auf der Seite der Diebe: Eine Mitarbeiterin erkannte den Mann als einen der Täter vom Freitag wieder und schlug Alarm. Überrumpelt ließen die beiden Männer den vollen Einkaufswagen zurück und ergriffen die Flucht.

Festnahme durch Marktleiter

Der Marktleiter reagierte geistesgegenwärtig und konnte einen der flüchtenden Täter stellen. Zudem gelang es, zwei weitere Männer festzuhalten, die in einem Fahrzeug auf dem Gelände einer angrenzenden Tankstelle auf ihre Komplizen gewartet hatten. Ein vierter Beteiligter konnte sich in unbekannte Richtung absetzen.

Ermittlungen wegen bandenmäßigen Diebstahls

Die Polizei nahm die drei Männer im Alter von 43, 44 und 50 Jahren vorläufig fest. Gegen sie sowie gegen den noch flüchtigen vierten Komplizen, dessen Identität derzeit noch ermittelt wird, leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Ladendiebstahl ein.

Dramatischer Polizeieinsatz in Apolda: 41-Jähriger nach psychischem Ausnahmezustand in Klinik eingewiesen

Ein besorgter Notruf wegen nächtlicher Ruhestörung in der Ernst-Thälmann-Straße hat in der vergangenen Nacht einen umfangreichen Polizeieinsatz ausgelöst. Was zunächst wie eine gewöhnliche Lärmbelästigung wirkte, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer gefährlichen Situation, die den Einsatz von Spezialkräften erforderte.

Hilferuf aus der Nachbarschaft

Eine Anwohnerin hatte sich am späten Abend an die Polizei gewandt, da sie aus einer Nachbarwohnung in der Ernst-Thälmann-Straße lautstarke Geräusche vernahm. Als die Beamten kurz darauf vor Ort eintrafen, bestätigte sich die Ruhestörung. Trotz mehrfachen Klopfens und Klingelns an der Wohnungstür öffnete der Bewohner zunächst nicht.

Da eine Gefahr für die Person im Inneren nicht ausgeschlossen werden konnte, forderten die Polizisten die Unterstützung der Feuerwehr an, um die Tür gewaltsam öffnen zu lassen.

Bewaffneter Bewohner in psychischer Ausnahmesituation

Nachdem die Einsatzkräfte die Wohnung betreten hatten, bot sich ihnen ein dramatisches Bild: Ein 41-jähriger Mann saß regungslos auf einem Stuhl und richtete ein Messer gegen seinen eigenen Bauch. Neben ihm lagen zwei weitere Messer griffbereit.

Aufgrund der unmittelbaren Eigengefährdung des Mannes forderten die Einsatzkräfte umgehend Verstärkung durch Spezialkräfte des Thüringer Landeskriminalamtes an, die auf derartige psychische Ausnahmesituationen spezialisiert sind.

Erfolgreicher Zugriff durch Spezialkräfte

Nach einer rund einstündigen Vorbereitungs- und Verhandlungsphase gelang es den Spezialkräften, den 41-Jährigen in der Wohnung zu überwältigen, ohne dass er oder die Einsatzkräfte zu Schaden kamen. Der Mann wurde anschließend in eine psychiatrische Einrichtung in Weimar verbracht, wo er die notwendige medizinische Betreuung erhält.

Über die Hintergründe oder die Beweggründe des Mannes für sein gefährliches Handeln konnten vor Ort noch keine Erkenntnisse gewonnen werden. Die Ermittlungen dazu dauern an.

DIE ÄRZTE: „Eine Gänsehaut nach dem andern!“ Tour 2027: Vorverkauf für Dresden startet

Die „beste Band der Welt“ schlägt wieder zu: Nachdem die Hallenkonzerte für das Frühjahr 2027 in Rekordzeit restlos ausverkauft waren, legen DIE ÄRZTE nun mit gigantischen Open-Air-Terminen nach. Der exklusive Vorverkauf für die neu angekündigten Shows in Dresden startet am heutigen Mittwoch, den 01.07.2026, punkt 17:00 Uhr.

Wer für die Hallentournee von Farin Urlaub, Bela B und Rod im Frühjahr 2027 noch Karten ergattern wollte, schaut vielerorts bereits in die Röhre. Die Termine in Chemnitz, Leipzig und Erfurt sind binnen kürzester Zeit komplett ausverkauft gemeldet worden. Doch die Punkrock-Legenden lassen ihre Fans nicht im Regen stehen und kündigen unter dem passenden Motto „Eine Gänsehaut nach dem andern!“ den Sommer-Nachschlag unter freiem Himmel an.

Filmnächte am Elbufer: Zwei Open Airs in Dresden neu im Verkauf

Als absolute Highlights im Sommer 2027 wurden zwei aufeinanderfolgende Konzerte vor der Traumkulisse der sächsischen Landeshauptstadt bestätigt. Die neuen Termine im Überblick:

  • 17.04.2027: Chemnitz, Messe Chemnitz – Ausverkauft!
  • 20.04.2027: Leipzig, QUARTERBACK Immobilien ARENA – Ausverkauft!
  • 21.04.2027: Leipzig, QUARTERBACK Immobilien ARENA – Ausverkauft!
  • 29.05.2027: Erfurt, Messe Erfurt – Ausverkauft!
  • 30.05.2027: Erfurt, Messe Erfurt – Ausverkauft!
  • 10.08.2027: Dresden, Filmnächte am Elbufer – NEU im Verkauf!
  • 11.08.2027: Dresden, Filmnächte am Elbufer – NEU im Verkauf!

Wichtige Info zum Ticketkauf: Schnell sein ist Pflicht

Erfahrene Konzertgänger wissen, dass die Eintrittskarten für DIE ÄRZTE zu den begehrtesten Objekten der deutschen Live-Landschaft gehören. Um dem Schwarzmarkt und überhöhten Preisen entgegenzuwirken, setzt die Band auch dieses Mal auf ihren bewährten, eigenen Vertriebskanal.

Die Tickets für die beiden Open-Air-Spektakel in Dresden sind ab dem 01.07.2026 um 17:00 Uhr ausschließlich online über die offizielle Band-Homepage erhältlich:

Interessierte Zuschauer sollten sich den Wecker stellen – es ist damit zu rechnen, dass auch die Kontingente für die Filmnächte am Elbufer in Windeseile vergriffen sein werden.

Zukunftskompetenzen im Fokus: „Skills & Go“-Feriencamp macht Jugendliche in Thüringen fit für den Beruf

Fehlende digitale und überfachliche Kompetenzen erschweren vielen jungen Menschen den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf. Das erste „Skills & Go“-Feriencamp in Thüringen hilft mit interaktiven Workshops, genau diese Lücke zu schließen.

Erfurt, 30. Juni 2026 – Vom 6. bis 10. Juli findet erstmals ein Feriencamp der Initiative Skills & Go – Digitale Power für deine Zukunft in Thüringen statt. Das kostenlose Angebot richtet sich an Schüler der 8. bis 10. Klasse an Haupt-, Real- und Gesamtschulen. In praxisnahen Workshops und spielerischen Herausforderungen (Challenges) stärken die Teilnehmer ihre digitalen sowie zukunftsrelevanten Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Kreativität. Das übergeordnete Ziel ist es, einen erfolgreichen Übergang von der Schule in die Ausbildung oder in weiterführende Bildungswege zu unterstützen.

Mit Thüringen startet das Programm in einem zweiten Bundesland – gefördert durch JPMorganChase und umgesetzt von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).

Einblicke in Berufsfelder und die eigenen Stärken

Mit dem Camp in Tambach-Dietharz erweitert Skills & Go sein Angebot. Nach dem erfolgreichen Start in Hessen sind für dieses Jahr mehrere Formate in Thüringen geplant, um Jugendliche im Bereich der beruflichen Orientierung zu stärken. Neben den klassischen Skills Camps wird es Skills Weeks, Projektwochen direkt an den Schulen sowie gemeinsame Unternehmensbesuche geben.

Im Mittelpunkt des Sommercamps stehen interaktive Workshops, praxisbezogene Aufgaben und digitale Lernformate. Das Programm verbindet dabei physische Aktivitäten mit technologischer Bildung: Die Jugendlichen werden klettern, bogenschießen und Seifenkisten bauen, auf der anderen Seite aber auch eigene Roboter zusammensetzen und programmieren. Bei diesen Aufgaben setzen sich die Teilnehmer intensiv mit ihren eigenen Stärken auseinander, lernen digitale Werkzeuge und Methoden kennen und erhalten wichtige Einblicke in verschiedene Berufsfelder. Ergänzend werden überfachliche Fähigkeiten wie Teamarbeit und Problemlösekompetenz gefördert.

Niedrigschwellige Zugänge für einen sich wandelnden Arbeitsmarkt

„Gerade vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Arbeitsmarktes sind digitale und überfachliche Kompetenzen entscheidend für einen gelingenden Übergang in Ausbildung und Beruf. Gleichzeitig fehlt es vielen Jugendlichen an entsprechenden Lerngelegenheiten. Genau hier setzt Skills & Go an und schafft niedrigschwellige Zugänge zu wichtigen Zukunftskompetenzen.“ — Stefan Schönwetter, Programmleiter von Skills & Go

Dass das Konzept in der Praxis Früchte trägt, zeigen die bisherigen Ergebnisse aus dem Nachbarbundesland: Seit dem Programmstart im Jahr 2024 wurden in Hessen mit 19 Feriencamps und fünf Skills Weeks bereits über 700 Jugendliche erreicht. Mehr als 80 Prozent der Teilnehmer berichten im Anschluss von einem spürbar verbesserten Wissen zu digitalen Themen sowie von gestärkten Team- und Problemlösungskompetenzen.

Nach der Premiere in Thüringen steht bereits der nächste Meilenstein an: Noch in diesem Jahr ist die Ausweitung des Programms nach Rheinland-Pfalz sowie die Durchführung weiterer Camps auf thüringischem Boden geplant.

„Verdammt, ich lieb’ Dich – Teil 2“: Matthias Reim setzt seine Jubiläums-Tournee 2027 fort

Nach dem riesigen Erfolg seiner Jubiläumstournee im Jahr 2026 legt die deutsche Musiklegende nach: Matthias Reim bringt seine großen Hits im Sommer 2027 erneut auf die Open-Air-Bühnen. Für die Konzerte in Hof, Dresden und Kamenz hat der Vorverkauf bereits begonnen.

Es war der Ohrwurm, den ganz Deutschland monatelang nicht wieder loswurde: Mit „Verdammt, ich lieb’ Dich“ schoss Matthias Reim vor mehr als 35 Jahren an die absolute Spitze der Charts und hielt sich dort stolze 16 Wochen lang. Der Song und das dazugehörige Debütalbum „Reim“ (1990) zählen bis heute zu den meistverkauften deutschsprachigen Platten aller Zeiten und bilden das Fundament einer außergewöhnlichen Karriere. Nun wird diese Erfolgsgeschichte fortgeschrieben.

Der Vorverkauf für die Sommer-Termine 2027 läuft

Für die ersten Highlight-Konzerte der kommenden Sommer-Tournee können sich Fans ab sofort ihre Plätze sichern. Die Termine im Überblick:

  • 20.05.2027: Hof / Saale, Freiheitshalle (Tourauftakt)
  • 21.05.2027: Dresden, Freilichtbühne Junge Garde
  • 22.05.2027: Dresden, Freilichtbühne Junge Garde
  • 04.09.2027: Kamenz, Hutbergbühne

Mehr als 35 Jahre Kultstatus und ehrliche Emotionen

Seit Jahrzehnten steht Matthias Reim für Hits, die Generationen verbinden. Seine unverwechselbare Mischung aus Rock, Pop, Schlager und tiefen Emotionen begeistert eine treue Fangemeinde. Klassiker wie „Ich hab’ geträumt von dir“ oder „Ganz egal“ haben längst Kultstatus erreicht.

Das Geheimnis seines anhaltenden Erfolgs liegt in der Authentizität: Seine Songs vermitteln ein besonderes Lebensgefühl. Sie erzählen ungefiltert von den Höhen und Tiefen des Lebens, von Sehnsucht, Freiheit und Neuanfängen. Da Reims eigener Weg nicht immer geradlinig verlief, berühren seine Lieder Millionen von Menschen – weil sie eben keine perfekte Welt beschreiben, sondern das echte Leben.

Pure Leidenschaft statt Ausruhen auf Lorbeeren

Obwohl sein Debütalbum sich über 1,5 Millionen Mal verkaufte und unzählige Gold- und Platin-Awards seine Wände zieren, denkt der Publikumsliebling nicht ans Aufhören. Auf der Bühne versprüht er nach wie vor pure Energie und lebt eine außergewöhnliche Nähe zu den Zuschauern.

Folgerichtig trägt auch die neue Tournee den Titel seines legendärsten Hits. „Ich liebe diesen Song nach wie vor“, erklärt der Künstler. „Das, was er bewirkt, wenn ich auf die Bühne gehe, ist Magie!“

Die Zuschauer dürfen sich auf ein umfassendes „Best of“ aus mehr als 35 Jahren Musikgeschichte sowie auf ganz persönliche Lieblingssongs des Sängers freuen. Eintrittskarten sind ab sofort auf www.eventim.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Illegale Schüsse auf Vögel? Polizei ermittelt wegen verletzter Taube in Grammetal

Nach dem Fund einer verletzten Taube im Ortsteil Ulla hat die Polizei Weimar ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Die Beamten suchen nun nach Zeugen, die Hinweise auf den Vorfall geben können.

Ein anonymer Hinweis hat die Polizei im Weimarer Land auf den Plan gerufen: Eine Mitarbeiterin der Stadttaubenhilfe Weimar e. V. kontaktierte die Behörden, nachdem sie Informationen erhalten hatte, dass im Grammetaler Ortsteil Ulla gezielt auf Tauben geschossen worden sein soll.

Vogel mit Schusswunde aufgefunden

Die herbeigerufenen Polizeibeamten suchten den Bereich umgehend ab und konnten vor Ort tatsächlich eine verletzte Taube feststellen. Das Tier wies eine deutlich sichtbare, blutende Eintrittswunde auf. Der verletzte Vogel wurde in die Obhut von Tierschützern übergeben.

Ermittlungen laufen – Zeugen gesucht

Bislang liegen den Ermittlern noch keine konkreten Hinweise auf einen potenziellen Täter vor. Auch die genaue Ursache der Verletzung sowie die verwendete Waffe – etwa ein Luftgewehr oder eine Zwille – sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen der Polizeiinspektion Weimar.

Da der Vorfall eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz darstellt, bitten die Beamten die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die in Ulla verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei Weimar zu melden:

  • Telefon: 03643-882
  • E-Mail: pi.weimar@polizei.thueringen.de

Großeinsatz in Thüringen: Spezialkräfte heben illegale Pyrotechnik-Werkstatt aus

Ein Großaufgebot der Polizei hat am Dienstag mehrere Objekte in den Landkreisen Greiz und Saale-Orla durchsucht. Im Visier der Ermittler stand ein 44-jähriger Mann, der im Verdacht steht, unerlaubt gefährliche Pyrotechnik hergestellt und gelagert zu haben.

Am gestrigen Dienstag (30.06.2026) kam es seit den Vormittagsstunden zu einem groß angelegten Polizeieinsatz, der sich über die Bereiche Triebes, Auma (beide Landkreis Greiz) und Triptis (Landkreis Saale-Orla) erstreckte. Vorausgegangen waren intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Durchsuchung führt zum Fund von Sprengstoffmaterial

Nach Erkenntnissen der Behörden stand ein 44-pyrotechnischer Verdächtiger deutscher Staatsangehörigkeit im dringenden Verdacht, illegale pyrotechnische Gegenstände nicht nur gelagert, sondern auch selbst hergestellt zu haben. Bei einer anschließenden, richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung an der Wohnanschrift des Tatverdächtigen bestätigte sich der Verdacht: Die Beamten stießen auf entsprechende Materialien und stellten diese umgehend sicher.

Unterstützung durch Spezialkräfte und Spürhunde

Aufgrund der potenziellen Gefährdungslage durch die explosionsfähigen Stoffe forderte die federführende Landespolizeiinspektion Gera für den Einsatz massive Unterstützung an. Neben regulären Einsatzkräften waren spezialisierte Kräfte der Polizei sowie Diensthundführer mit Sprengstoffspürhunden vor Ort, um die Gebäude lückenlos abzusuchen und die Gefahrstoffe sicher zu bergen.

Gegen den Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den genauen Hintergründen und dem Verwendungszweck der Pyrotechnik dauern derzeit an.

Großeinsatz in Thüringen: Spezialkräfte heben illegale Pyrotechnik-Werkstatt aus

Ein Großaufgebot der Polizei hat am Dienstag mehrere Objekte in den Landkreisen Greiz und Saale-Orla durchsucht. Im Visier der Ermittler stand ein 44-jähriger Mann, der im Verdacht steht, unerlaubt gefährliche Pyrotechnik hergestellt und gelagert zu haben.

Am gestrigen Dienstag (30.06.2026) kam es seit den Vormittagsstunden zu einem groß angelegten Polizeieinsatz, der sich über die Bereiche Triebes, Auma (beide Landkreis Greiz) und Triptis (Landkreis Saale-Orla) erstreckte. Vorausgegangen waren intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Durchsuchung führt zum Fund von Sprengstoffmaterial

Nach Erkenntnissen der Behörden stand ein 44-jähriger deutscher Staatsbürger im dringenden Verdacht, illegale pyrotechnische Gegenstände nicht nur gelagert, sondern auch selbst hergestellt zu haben. Bei einer anschließenden, richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung an der Wohnanschrift des Tatverdächtigen bestätigte sich der Verdacht: Die Beamten stießen auf erhebliche Mengen entsprechender Materialien und stellten diese umgehend sicher.

Unterstützung durch Spezialkräfte und Spürhunde

Aufgrund der potenziellen Gefährdungslage forderte die federführende Landespolizeiinspektion Gera für den Einsatz massive Unterstützung an. Neben regulären Einsatzkräften waren spezialisierte Kräfte der Polizei sowie Diensthunde-Führer mit Sprengstoffspürhunden vor Ort, um die Gebäude lückenlos abzusuchen und die Gefahrstoffe sicher zu bergen.

Gegen den Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den genauen Hintergründen und dem Verwendungszweck der Pyrotechnik dauern derzeit an.

Mit illegaler Pyrotechnik ins Amtsgericht Gera: 20-Jähriger mit „DumBum“-Böller erwischt

Einen denkbar schlechten Ort für das Mitführen illegaler Pyrotechnik hat sich am Montagnachmittag ein junger Mann in Gera ausgesucht. Sicherheitsmitarbeiter des Amtsgerichts entdeckten bei der routinemäßigen Einlasskontrolle einen hochexplosiven und nicht zugelassenen Knallkörper.

Der Vorfall ereignete sich am Montag (29.06.2026) gegen 13:35 Uhr. Im Rahmen der strengen Sicherheitsüberprüfungen im Eingangsbereich des Gerichtsgebäudes kontrollierten die Mitarbeiter der Wache einen 20-jährigen Mann. Dabei stießen sie auf einen sogenannten „DumBum“-Böller. Da dieser nicht über das in Deutschland zwingend erforderliche Prüfzeichen verfügt, reagierte das Sicherheitspersonal sofort und verständigte die Polizei.

Polizei stellt gefährliche Pyrotechnik sicher

Die alarmierten Polizeibeamten rückten umgehend an und stellten den illegalen Feuerwerkskörper vor Ort sicher. „DumBum“-Böller sind für ihre extreme Knallwirkung bekannt und stammen meist aus dem Ausland. Ohne offizielle CE-Zertifizierung und BAM-Prüfzeichen gelten sie aufgrund unvorhersehbarer Sprengkraft und mangelhafter Verarbeitung als hochgradig gefährlich.

Ermittlungsverfahren eingeleitet

Für den 20-Jährigen hat der unbedachte Besuch im Amtsgericht nun strafrechtliche Konsequenzen. Da das Mitführen und der Besitz solcher ungeprüften pyrotechnischen Gegenstände in Deutschland streng untersagt sind, leiteten die Beamten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz gegen den jungen Mann ein.

Ferienstart in Thüringen: ADAC warnt vor Mega-Stauwochenende auf den Autobahnen im Freistaat

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Am kommenden Wochenende (3. bis 5. Juli 2026) brauchen Autofahrer in Thüringen extrem starke Nerven. Mit dem offiziellen Beginn der Sommerferien im Freistaat sowie in fünf weiteren Bundesländern rollt die erste große Reisewelle des Jahres an. Da zeitgleich die Urlauber aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland bereits in der zweiten Woche unterwegs sind, droht auf den zentralen Thüringer Ost-West- und Nord-Süd-Achsen der Verkehrskollaps.

Der ADAC erwartet bereits ab Freitagnachmittag eine spürbare Zunahme des Reiseverkehrs, die sich am Samstagvormittag nahtlos in Richtung der Urlaubsregionen fortsetzen wird.

Thüringer Nadelöhre: Hier droht besonders viel Stillstand

Als zentrales Transitland in der Mitte Deutschlands ist Thüringen vom Ferienreiseverkehr besonders stark betroffen. Autofahrer müssen sich vor allem auf folgenden Strecken auf erhebliche Verzögerungen und Blockaden einstellen:

  • A9 (Berlin – Leipzig – Hermsdorfer Kreuz – Nürnberg – München): Die wichtigste Nord-Süd-Verbindung des Freistaats gehört bundesweit zu den absoluten Stau-Hotspots. Rund um das Hermsdorfer Kreuz und im Bereich der Landesgrenze zu Bayern ist mit kilometerlangen Blechlawinen zu rechnen.
  • A7 (Kassel – Göttingen – Hannover): Wer aus West- oder Südthüringen den Umweg über die A7 in Richtung Nordsee oder Skandinavien wählt, trifft auf eine der am stärksten belasteten Fernstraßen des Wochenendes.
  • A4 (Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Gera – Dresden): Auch auf der thüringischen Ost-West-Achse wird es eng. Der ADAC warnt vor dichtem Verkehr durch Urlauber, die in Richtung der sächsischen Urlaubsgebiete oder weiter nach Osteuropa reisen.

Zusätzlich bremsen bundesweit rund 1.050 Autobahnbaustellen den Verkehrsfluss aus – auch in Thüringen sorgen verengte Fahrbahnen und Tempolimits für zusätzliche Staugefahr.

Anreisewelle zu Großevents blockiert die Routen

Nicht nur der klassische Strandtourismus sorgt für volle Straßen, sondern auch der Event-Verkehr in der erweiterten Region. Für Thüringer Autofahrer besonders relevant:

  • Splash!-Festival in Ferropolis (Sachsen-Anhalt): Das riesige Hip-Hop-Festival bei Leipzig zieht zehntausende Musikfans an. Die Anreiserouten über die A9 nördlich von Leipzig sowie die umliegenden Bundesstraßen werden ab Donnerstag und Freitag extrem überlastet sein.
  • DTM am Norisring (Nürnberg): Wer über die A9 oder A71 nach Süden in Richtung Bayern unterwegs ist, teilt sich die Straße mit tausenden Motorsportfans, die zum DTM-Rennen nach Nürnberg strömen.

Das dicke Ende kommt im Süden und Ausland

Wer das Thüringer Autobahnnetz erfolgreich hinter sich gelassen hat und weiter in den Süden reist, muss sich auf den Alpenrouten auf massive Geduldsproben einstellen.

In Österreich sind vor allem die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn (hier sorgen Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke für Spurverengungen) sowie die Fernpass-Route dicht. In der Schweiz bleibt der Gotthard-Tunnel das größte Nadelöhr.

Achtung bei Schleichwegen: Um den Stau auf den Autobahnen zu umgehen, nutzen viele Fahrer das Navi für Routen durch Dörfer. Dem schieben die Behörden zunehmend einen Riegel vor. In Tirol (Österreich) sowie in Bayern (u.a. auf der A93 und den Bundesstraßen im Raum Garmisch-Partenkirchen) sind an den Wochenenden Abfahrtssperren für den Ausweichverkehr aktiv. Wer von der Autobahn abfährt, ohne ein konkretes Ziel in den Orten zu haben, wird von der Polizei zurückgewiesen.

Auch bei der Rückreise nach Deutschland müssen Autofahrer aufgrund von Grenzkontrollen an den Übergängen mit zusätzlichen Wartezeiten rechnen.

ADAC-Tipp für Thüringer Familien

Wer flexibel ist, sollte den Freitag und Samstag als Reisetage komplett meiden. Der ADAC empfiehlt, entweder am Donnerstag anzureisen oder antizyklisch auf den Sonntagnachmittag bzw. Montag auszuweichen, um den schlimmsten Staus des Jahres zu entgehen.