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Leinefelde: Eigentümer von Spendenbox gesucht

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Die Polizei in Leinefelde sucht den Eigentümer der abgebildeten Spendenbox. Die Box stellten Ermittler im August bei einer Durchsuchung in Leinefelde sicher. Bisher konnte der Gegenstand keiner Straftat zugeordnet werden. Wer seine Box erkennt, wird gebeten, sich bei der Polizei in Leinefelde, unter 03605/5690 oder bei der Polizei in Heiligenstadt, unter der Telefonnummer 03606/6510, zu melden.

Thüringen: Ministerpräsident Bodo Ramelow zum 9. November

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Der 9. November ist ein geschichtsträchtiger Tag, er ist so bedeutungsvoll wie ambivalent für die deutsche Geschichte. Er steht für eines ihrer dunkelsten Kapitel, den Terror gegen die jüdischen Menschen in der Pogromnacht 1938 und die nachfolgenden Jahre der nationalsozialistischen Verbrechen mit Deportationen und Massenmord.

Seit dem Fall der Mauer 1989 in Berlin steht der 9. November symbolhaft für das große Glück der deutschen Einheit, die die Menschen in der DDR erkämpft hatten. Unter dem Druck Tausender Bürgerinnen und Bürger in Berlin wurde die Mauer – steingewordenes Sinnbild der Teilung Deutschlands – geöffnet, 28 Jahre nach ihrer Errichtung. Vor diesem historischen Ereignis waren Tausende Menschen aus der DDR geflüchtet. Massendemonstrationen und Proteste hatten die DDR-Regierung unter Druck gesetzt.

Im Jahr 1918 wurde am 9. November in Berlin die erste deutsche Republik ausgerufen und damit das Ende der Monarchie in Deutschland verkündet. Im Zuge der Novemberrevolution tagte die Nationalversammlung 1919 in Weimar, deren Abgeordnete eine demokratisch-freiheitliche Verfassung erarbeiteten, die die Weimarer Republik begründete.

„Für mich ist der 9. November ein Tag des Gedenkens an die wechselvolle Geschichte unseres Landes. Dieser Schicksalstag der deutschen Geschichte verpflichtet uns, verantwortungsvoll gegen Geschichtsvergessenheit einzutreten. Unser gemeinsames Engagement für Demokratie und Menschenrechte, für Freiheit und Toleranz ist unabdingbar“, sagt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow auch mit Blick auf seine Aufgaben als Bundesratspräsident.

In seiner neuen Funktion wird er am 9. November 2021 gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und den Spitzen der Verfassungsorgane an einer Gedenkstunde zum 9. November im Bundespräsidialamt auf Schloss Bellevue teilnehmen. Zu Gast werden zudem Margot Friedländer, Emilia Fester und Roland Jahn sein – mit Redebeiträgen.

Bodo Ramelow wirbt – auch im Bewusstsein der wechselvollen Geschichte der Bundesrepublik und der Bedeutung eines demokratischen Miteinanders – für einen respektvollen Umgang im politischen und öffentlichen Diskurs: „Wir wollen zusammen wachsen, besser zueinander finden und uns gemeinsam gut entwickeln. Dazu gehören Respekt und Zuversicht. Meinungsstreit sollte – ob in den Parlamenten, in den Familien oder auf der Straße – respektvoll ausgetragen werden, nicht mit dem Ziel, Andere zu verletzen oder zu erniedrigen.“

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Ziegenrück: Explosion schreckt Anwohner auf

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Montagabend fuhr ein bislang unbekannter PKW durch die Ortslage Ziegenrück. In der Lobensteiner Straße zündeten die Fahrzeuginsassen eine pyrotchnischen Gegenstand und warfen diesen aus dem Fahrzeug auf die Straße. Der heftige Knall zog die Aufmerksamkeit mehrer Anwohner auf sich. Personen- oder Sachschaden entstand nicht. Vor Ort konnten Böllerreste festgestellt werden, welche auf einen verbotenen Gegenstand hindeuten. Derzeit wird wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

Die Polizeiinspektion Saale-Orla bitte um Hinweise zu dem Vorfall, insbesondere zu dem o.g. PKW.

Thüringen: Strom ist überdurchschnittlich teuer

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Die Strompreise in Deutschland explodieren. Verbraucher müssen mit 34,75 Cent pro kWh so viel wie noch nie zuvor für Strom bezahlen. Einige Bestandskunden haben von Ihren Versorger Preiserhöhungen von über 100 % erhalten. Insgesamt sind die Strompreise für Verbraucher in den letzten 12 Monaten um mehr als 20 Prozent gestiegen.

Doch was kostet Strom in Deutschland aktuell? Und wo sind die Strompreise in Deutschland besonders teuer und wo eher günstig? In welchem Bundesland zahlen Stromkunden die niedrigsten Strompreise und in welchem die höchsten? Wie viel können Haushalte durch einen Anbieterwechsel in ihrer Stadt oder ihrem Kreis sparen? Wie haben sich die Preise in den letzten 10 Jahren verändert? Diese Fragen beantwortet StromAuskunft.de seit 10 Jahren mit seinen umfangreichen Stromstudien und zeigt die Daten unter anderem im interaktiven Strompreis-Atlas.

Das kostet Strom im November 2021

Im bundesweiten Durchschnitt kostet Strom in der Grundversorgung aktuell 34,75 Cent pro kWh. Im Gegensatz dazu ist die Ersparnis bei einem Anbieterwechsel auf dem niedrigsten Wert. Sie beträgt für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 kWh aktuell 54 Euro pro Jahr. Normal liegt diese im Bereich von mehreren hundert Euro.

Wo ist Strom am teuersten?

Doch die Strompreise sind regional unterschiedlich. Ein Blick auf den Strompreis-Atlas in der Bundesländer Übersicht zeigt, dass die Kilowattstunde Strom in Schleswig-Holstein (38,75 Cent) und Berlin (36,06 Cent) am teuersten ist. Überdurchschnittlich viel kostet Strom auch in Thüringen (36,42), Rheinland-Pfalz (35,11), Saarland (35,72) und Baden-Württemberg (34,93).

Wo ist Strom günstigster?

Am günstigsten ist Strom in Bremen. Ein Musterhaushalt in Bremen mit einem Verbrauch von 3500 kWh zahlt in der Grundversorgung 30,49 Cent für die Kilowattstunde bzw. 1067,15 Euro im Jahr. Günstiger als im bundesweiten Durchschnitt ist Strom in Niedersachen (33 Cent), Sachsen (33,15 Cent) und Sachsen-Anhalt (34 Cent).

Anbieterwechsel bringt im Durchschnitt 54 Euro

Die größte Wechselersparnis mit rund 130 Euro haben Verbraucher in Berlin. Über dem Durchschnitt liegen noch die Bundesländer Thüringen (108 Euro), Schleswig-Holstein, (79 Euro), Hamburg (73 Euro), Rheinland-Pfalz (87 Euro) und Bayern (62 Euro).

Wer aus dem Grundversorgertarif in ein günstiges Angebot – ohne Vorkasse, Kaution oder Paket – wechselt, spart bei einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh im Durchschnitt 53 EUR.

Verbraucher zahlen 350 Euro mehr als vor 10 Jahren

„Vor 10 Jahren haben wir den ersten Strompreis-Atlas vorgestellt. Damals lag der Durchschnittspreis in Deutschland bei 25,2 Cent pro Kilowattstunde. Das ist ein Unterschied von fast 10 Cent pro Kilowattstunde. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 kWh zahlt damit heute rund 350 Euro mehr für Strom als vor 10 Jahren“, sagt Dr. Jörg Heidjann, der die Studie bei StromAuskunft.de seit 10 Jahren durchführt.

West-Ost Preisunterschied ist Vergangenheit

Beim ersten Strompreis-Atlas war die Deutschlandkarte vor allem im Osten tiefrot, d.h. Strom kostete in den neuen Bundesländern mehr als in den alten. Dieser Preisunterschied existiert nun nicht mehr, d.h. in Ostdeutschland sind die Preise jetzt nicht mehr generell höher. Der Unterschied ist nur noch marginal vorhanden.

So viel können Sie persönlich sparen

Egal wo Sie wohnen, ein Lieferanten- oder Vertragswechsel lohnt sich fast immer. Gerade auch in den Zeiten von steigenden Strompreisen ermuntern wir Verbraucher, Preise zu vergleichen und den Anbieter zu wechseln. Für einen Stromvergleich benötigen Sie nur Ihren Stromverbrauch sowie die PLZ Ihres Wohnortes.

So funktioniert der Atlas für Strompreise

Der Strompreis-Atlas zeigt die aktuellen Stromkosten für Bundesländer, Landkreise und Städte in Deutschland an. Grundlage sind kontinuierliche Analysen der Strompreise für rund 6.400 Städte und Gemeinden. Die Stromkosten sind farblich unterschiedlich dargestellt (rot=teuer/grün=günstig), so dass die Karte die regionalen Strompreisunterschiede auf einen Blick visualisiert.

Fahren Sie einfach mit dem Pfeil über die Deutschlandkarte. Auf einen Blick erkennen Sie die durchschnittlichen Stromkosten pro Jahr, die günstigste Alternative und die mögliche Wechselersparnis für die entsprechende Region.

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Nach teurer Impfparty: Kassenärztliche Vereinigung nimmt Stellung

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Anlässlich der Debatte um die am 22. Oktober 2021 in der Erfurter Messehalle stattgefundene „Danke fürs Impfen“-Veranstaltung veröffentlichen die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen und das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie folgende Stellungnahme:

Der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen und dem Freistaat Thüringen war es ein Anliegen, allen an der Impfkampagne Beteiligten in offizieller Form ihre große Wertschätzung für das Geleistete der vergangenen Monate auszudrücken. Zugleich zeigte die Veranstaltung unter strenger Einhaltung der 2G-Regeln, dass eine Impfung den einzigen verlässlichen Weg zur Normalität ebnet. Daher warben wir erneut bei allen Thüringerinnen und Thüringern, sich mit einer Impfung gegen COVID-19 zu schützen.

Die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Werner: „Die rund tausend Helferinnen und Helfer der Thüringer Impfkampagne – von der Bundeswehr bis zum medizinischen Personal – hatten eine angemessene Dankeschön-Veranstaltung verdient und diese hat unter strengen 2G-Bedingungen stattgefunden. Die nun im Nachhinein geäußerten Vorhaltungen treffen vor allem diejenigen, die mit der Veranstaltung geehrt werden sollten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sahen sich für ihr Engagement häufig Beschimpfungen und Bedrohungen von Impfgegnern ausgesetzt. Jetzt mit Blick auf die niedrige Impfquote zu behaupten, das Dankeschön sei nicht gerechtfertigt gewesen, halte ich für verfehlt. In den Impfstellen wurde hervorragende Arbeit geleistet. Allen, die dort ihren Dienst getan haben, gilt mein ausdrücklicher Dank!“

Anders als in Medienberichten dargestellt, wurde nicht die Schließung des Erfurter Impfzentrums gefeiert. Mit der „Danke fürs Impfen“-Veranstaltung wurde allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den Impfstellen und Impfzentren seit Ende vergangenen Jahres an vorderster Linie die Pandemie bekämpft haben, für ihr leidenschaftliches Engagement gedankt. Dies gilt allen Helferinnen und Helfern, Unterstützerinnen und Unterstützern aus der Politik und nicht zuletzt der Bundeswehr. Zahlreiche Beteiligte haben sich neben Beruf und Familie in ihrer Freizeit engagiert, oft bis spät in den Abend hinein und am Wochenende gearbeitet. Sie haben Zeit für eigene Interessen aufgegeben, um sich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Nicht wenige sahen sich dabei Beschimpfungen und Drohungen von Impfgegnern ausgesetzt. Auch hier wollten wir ein klares Signal senden: Wir wissen, was ihr geleistet und bewältigt habt.

Entsprechend breit reichte das Spektrum der 1.000 geladenen Gäste: von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Impfstellen über das medizinische Personal, die Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten, die Fraktionsvorsitzenden und gesundheitspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der demokratischen Parteien des Thüringer Landtages, den Landrätinnen und Landräten sowie Oberbürgermeistern Thüringens bis zu Medienvertreterinnen und -vertretern. Die Anwesenheit politischer Würdenträger diente allein dem Zweck, Respekt und Dank zu erweisen.

Von Beginn an wurde die Veranstaltung unter 2G-Auflagen geplant. Das strenge Hygienekonzept war dabei mit dem Hinweis auf die angestrebte Signalwirkung verbunden, dass Impfschutz auch bei hohen Inzidenzwerten den Weg zur Normalität eröffnet. Zur Ausführung unter den geltenden Regularien fand eine Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Erfurt statt. Es wurde nicht nur konsequent 2G umgesetzt. Alle geladenen Gäste wurden zudem auf die Möglichkeit hingewiesen, zusätzlich einen freiwilligen Coronatest vorzunehmen. Dazu gab es vor dem Veranstaltungsort ein Testangebot. Um eine eventuelle Kontaktnachverfolgung sicherzustellen, war eine vorherige Anmeldung zur Teilnahme verpflichtend. Wer sich für die Teilnahme anmeldete, erhielt einen QR-Code, der ebenso wie Impf- oder Genesenennachweis vor Betreten der Messehalle vorgelegt werden musste. Es erfolgte ein Abgleich mit dem Personalausweis. Die „Danke fürs Impfen“-Veranstaltung zeigt, dass – und wie – mit einer Impfung Normalität wieder möglich ist.

Der zum Zeitpunkt der Veranstaltung noch laufende Mietvertrag für das Impfzentrum mit der Messe Erfurt, als es schon nicht mehr gebraucht wurde, bot eine Gelegenheit, die Veranstaltung „Danke fürs Impfen“ durchzuführen. Die Schließung des letzten überregionalen Impfzentrums des Freistaates selbst war aber nicht der Grund für die Veranstaltung.

Die Gesamtkosten der Veranstaltung liegen bei 195.000 Euro. Darin sind Kosten für Catering, Sicherheitspersonal, Technik, Miete und Gagen für die Künstler enthalten. Als Unterhaltungskünstler traten neben Jan Delay auch DJ Marious sowie die Band der Sängerin Ann Red auf. Über Gagen wurde wie in der Branche üblich Stillschweigen vereinbart. Die Mittel stammen aus dem Budget für das Impfmanagement, ein Großteil der Gelder, 170.000 Euro, konnte durch Einsparungen im IT-Bereich refinanziert werden. Der restliche Betrag wird im Rahmen der Impfkampagne finanziert, da die Veranstaltung „Danke fürs Impfen“ nicht zuletzt ein großer, gemeinsamer Impfaufruf war und als solcher auch medial vorab angekündigt wurde. Für die Veranstaltung wurden keine Mittel aus den Honoraren der Vertragsärzte verwendet.

Mit dem Dankeschön läuteten die Kassenärztliche Vereinigung und das Thüringer Gesundheitsministerium auch das Ende einer großen Gemeinschaftsaktion ein: Als eines der wenigen Bundesländer bietet Thüringen weiter zentrale Impfmöglichkeiten an. Noch bis Jahresende bleiben 27 wohnortnahe Impfstellen geöffnet. 25 mobile Impfteams sind noch bis April 2022 im Einsatz. Daher war es auch wichtig, noch einmal alle Thüringerinnen und Thüringer aufzurufen, den Endspurt der zentral organisierten Impfkampagne für eine Schutzimpfung gegen COVID-19 zu nutzen. Wir garantieren allen, die bis zum 18. November 2021 eine Erstimpfung in den Impfstellen erhalten, eine Folgeimpfung bis zum 9. Dezember. So besteht rechtzeitig zu Heiligabend der vollständige Impfschutz. Wer sich bis zum 25. November 2021 erstimpfen lässt, erhält wiederum bis zum 16. Dezember 2021 die Folgeimpfung. So besteht bis zum Jahreswechsel die vollständige Immunisierung.

Die Nachfrage nach COVID-19-Schutzimpfungen ist seit dem Impfaufruf von 24.000 Impfungen pro Woche auf über 40.000 pro Woche gestiegen. Mit dem Endspurt in den Impfstellen gehen die COVID-19-Schutzimpfungen schrittweise komplett in die Praxen der niedergelassenen Haus- und Fachärzte über, die bereits seit Ostern dieses Jahres Teil der nationalen Impfkampagne sind.

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Warum stehen Boxspringbetten und Boxspringmatratzen für hohen Schlafkomfort?

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Sieben bis acht Stunden in der Nacht, 49 bis 56 Stunden in der Woche, 2.555 bis 2.920 Stunden im Jahr – so viel Zeit verbringen Menschen im Schnitt damit, in einem Bett zu liegen und zu schlafen. Da liegt die Vermutung nahe, dass es nicht irgendein Bett sein sollte, sondern eines, das diese Zeit auch besonders angenehm macht.

Eine Option dafür – die in den letzten Jahren immer beliebter wurde – sind sogenannte „Boxspringbetten“. Sie zeichnen sich durch einen Rahmen (beziehungsweise eine Box) aus, die den Lattenrost überflüssig macht. Stattdessen gibt es einen Federkern innerhalb der Box. Sie können mit normalen Matratzen oder mit speziellen Boxspringmatratzen kombiniert werden – am Ende haben aber alle Varianten und Modelle Vorteile, die an dieser Stelle einmal vorgestellt werden sollen.

Haben Boxspringbetten und Boxspringmatratzen Nachteile?

Bevor es darum geht, wann und für wen sich Boxspringbetten eignen, muss der Vollständigkeit halber einmal auf die Nachteile eingegangen werden. Wie schwer diese ins Gewicht fallen, entscheidet natürlich jeder selbst. Zum einen ist da der Preis: Boxspringbetten sind eine Investition, die sich beispielsweise Studierende oder Berufseinsteiger genau überlegen müssen.

Auch kleine Schlafzimmer können ein Problem sein, wenn man sich für ein Boxspringbett entscheidet, da sie viel Platz einnehmen. Im Unterhalt sind sie außerdem nicht so flexibel wie andere Betten, da sie schwer zu transportieren und zu reinigen sind. (Tipp: Boxspringmatratzen können auch einzeln gekauft werden, was sie flexibler und günstiger macht.)

Vorteil Nummer 1: Aussehen und Einstieg

Boxspringbetten machen etwas her. Ihre Kastenform wirkt immer in sich geschlossen und somit ruhiger als andere Betten. Sie sind nicht nur irgendein Möbelstück im Schlafzimmer, sie sind DAS Möbelstück. Boxspringbettenfans entwerfen meist ihre ganze Einrichtung so, dass sie zum Bett passt.

Hinzu kommt außerdem eine angenehme Einstiegshöhe – während gewöhnliche Betten eine Einstiegshöhe von circa 40 Zentimetern haben, sind Boxspringbetten meist mit 60 oder 70 Zentimetern entworfen worden. Das trägt zum pompösen Aussehen bei, ist aber auch einfach praktisch beim Hinlegen und Aufstehen.

Vorteil Nummer 2: Boxspringmatratzen sind gut für den Rücken

Ein ideal zusammengestelltes Boxspringbett passt sich perfekt an die Liegeposition des Schlafenden an. Der Federkern unterstützt vor allem die Wirbelsäule – somit können Rückenprobleme beim Schlafen nicht nur schlechter entstehen, sondern auch andere Probleme mit der Haltung, die aus dem Alltag entstehen, werden in der Nacht entlastet.

Es kann sinnvoll sein, sich über die verschiedenen Boxspringmatratzen und Topper noch einmal genauestens zu informieren, um genau zu sehen, was für die eigenen Schlafbedingungen am besten ist. Boxspringmatratzen bieten zwei Federkerne und somit idealen Schlafkomfort, sie können auch mit einem Lattenrost oder einem herkömmlichen Bett kombiniert werden. Bei Betten-Abc können verschiedene Modelle eingesehen und Preise verglichen werden.

Vorteil Nummer 3: Stille

Boxspringbretten sind wunderbar still. Das liegt zum einen an ihrer Höhe – Geräusche, die über den Boden transportiert werden (zum Beispiel Krach der Nachbarn) sind weit genug entfernt, um den Schlaf unberührt zu lassen. Zum anderen sind Boxspringbetten durch den fehlenden Lattenrost und die Verarbeitung (meist ohne Holz) frei von Knarren und Knarzen.

Vorteil Nummer 4: Warm, kuschelig, königlich

Boxspringbetten sind besonders warm und kuschelig. Bodenkälte und Zugluft sind auf der Schlafhöhe kein Problem und gleichzeitig isoliert die Bauweise in Kombination mit einer passenden Boxspringmatratze die Wärme. Das trägt zusätzlich dazu bei, dass sich Menschen in einem Boxspringbett ein wenig erhaben fühlen.

Das Fazit zum Thema

Was ohnehin ein letzter Vorteil ist, der auf dem Papier schwer zu beschreiben ist: Menschen, die einmal in einem Boxspringbett geschlafen haben, wollen es meist nicht mehr missen. Der Schlafkomfort, die Liegehöhe, der schiere Anblick des massiven Bettes – zwischen einem gewöhnlichen Bett mit Lattenrost und ohne Kopfteil und einem auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmten Boxspringbett liegen einfach Welten. Häufig wird erst durch das erste Boxspringbett klar, was echter Schlafkomfort eigentlich ist.

Landkreis Greiz: UPDATE: 13-Jährige wieder da

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Die seit dem 8. November vermisste 13-Jährige aus Mohlsdorf-Teichwolframsdorf konnte wohlbehalten aufgefunden werden.

Gera: Täter nach Raub ermittelt und festgenommen

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Am 07.11.2021 ereignete sich in der Berliner Straße in Gera ein schwerer Raub. Ein 20-jähriger Algerier wurde von einem 18-jährigen Deutschen in seine Wohnung eingeladen. Dort entwendete der Täter während der frühen Morgenstunden mehrere elektronische Geräte. Im weiteren Verlauf drohte der Täter dem Opfer mit dem Tode und konnte mit einem Teil der Beute fliehen. Durch eine gute Personenbeschreibung und sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen wurde der Täter im näheren Umfeld durch Beamte des Inspektionsdienstes Gera gestellt. Es erfolgte die vorläufige Festnahme und am 08.11.2021 eine Vorführung vor dem Haftrichter. Bereits am 06.11.2021 gegen 15:55 Uhr fiel der Täter durch einen Ladendiebstahl im Stadtgebiet Gera auf. 

Jena: Linse des Panzerblitzers verdeckt

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Wie Sonntagmorgen der Polizei in Jena mitgeteilt wurde, haben Unbekannte die Funktionsfähigkeit eines Radarmessgerätes in der Leipziger Straße in Jena gestört. Der oder die Täter stellten die Sockel von Verkehrszeichen auf die Messanlage, sodass die Linse des Gerätes verdeckt wurde und folglich keine Geschwindigkeitsmessungen im fließenden Verkehr mehr durchgeführt werden konnte.

Die Hindernisse konnten durch die eingesetzten Beamten vom „Panzerblitzer“ entfernt werden, sodass kein Schaden an dem Gerät entstand und er seiner Funktion problemlos wieder nachgehen konnte.

Quelle.

Neue Bußgeld-Regeln im Verkehr ab 9. November

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Zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr im Allgemeinen und insbesondere für den Rad- und Fußgängerverkehr haben sich Bund und Länder auf eine Anpassung des Bußgeldrahmens für Verkehrsvergehen geeinigt.

Ab 09.11.2021 wird somit zu schnelles Fahren und Falschparken auch in Weimar deutlich teurer.

Es wird eine Verdoppelung der Bußgeldhöhe für viele sicherheitsrelevante Vergehen geben.

Parken und Halten

Normale Parkverstöße werden etwas teurer. Wer zum Beispiel sein Auto im eingeschränkten und absoluten Haltverbot abstellt, zahlt in Zukunft 25 statt aktuell 15 Euro. Bei länger als einer Stunde mit Behinderung sind es künftig 50 statt 35 Euro. Teurer wird es auch für alle, die unberechtigt auf einem Schwerbehindertenparkplatz parken. Das kostet 55 statt 35 Euro.

Neu: Wer seinen Wagen unberechtigt auf einem Parkplatz für E-Autos oder Car-Sharing-Fahrzeuge abstellt, muss mit einem Verwarnungsgeld von 55 Euro rechnen.

Geschwindigkeit

Bei der Geschwindigkeitsüberwachung werden alle Tatbestände verdoppelt, sodass innerorts mit einem Verwarnungsgeld von mindestens 30 Euro zu rechnen ist, anstatt 15 Euro.

Bei den Fahrverbotsgrenzen bleibt alles, wie es ist. Schon jetzt droht Autofahrern bei Überschreitung von 31 km/h innerorts und 41 km/h außerorts oder wenn sie wiederholt mehr als 25 km/h zu schnell sind ein Fahrverbot.

Alle Verkehrsteilnehmer werden somit noch mehr sensibilisiert, sich an die geltenden Verkehrsregeln zu halten. 

Quelle