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Erfurt: Fördermittelbescheid für Sozialwohnungen im EUROPAKARREE II übergeben

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Die WOHNGROUP GmbH schafft weiteren bezahlbaren Wohnraum im Erfurter Norden: Als Teil der Quartiersentwicklung EUROPAKARREE II errichtet sie 54 mietpreisgebundene Wohnungen, die dem sozialen Wohnungsmarkt für 20 Jahre zur Verfügung stehen werden. Für den Neubau hat die teimei Gmbh & Co KG, Bauherr und Tochtergesellschaft der WOHNGROUP, gestern (01.11.2021) einen Bewilligungsbescheid über Fördermittel in Höhe von insgesamt circa 9,8 Millionen Euro von Torsten Weil, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, erhalten. Auf Basis der bereits vorliegenden Teilbaugenehmigung können die Bauarbeiten nun im November starten.

Dierk Wenke, Geschäftsführer der WOHNGROUP GmbH für Vertrieb und Finanzen, bedankte sich mit den Worten: „Ich freue mich, dass wir mit der Förderung einen Beitrag für mehr bezahlbaren Wohnraum auf dem Erfurter Wohnungsmarkt leisten können. Unsere Wohnungen sind zudem barrierefrei.“ Zusammen mit dem EUROPAKARRE I entstehen auf dem rund 32.600 Quadratmeter großen Erbpachtgrundstück im Stadtteil Gispersleben zwischen Europaplatz und Nordhäuser Straße fast 100 Sozialwohnungen, im ersten Großabschnitt der Quartiersentwicklung sind die dortigen 43 Wohneinheiten bereits im Rohbau vollendet.

Die weiteren vier Bauabschnitte des EUROPAKARRE II mit 219 Wohnungen sollen im Versatz von sechs bis acht Monaten bis Mitte 2023 beginnen. Umgesetzt wird der Siegerentwurf des vorangegangenen Architekturwettbewerbs von Henchion Reuter Architekten aus Berlin. „Im benachbarten EUROPAKARRE I sind alle vier Bauabschnitte im Bau. Die 146 Eigentumswohnungen konnten wir komplett verkaufen“, so Dierk Wenke.

Das Gesamtprojekt EUROPAKARRE umfasst 462 Wohnungen. Es entsteht ein lebendiges Stadtquartier mit großem Nachbarschaftszentrum, Carsharing, Smart-Home-Ausstattung, Kunst am Bau, Laubengangsystem und vielen anderen modernen Details.

Ilmenau: Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag

In der Stadt Ilmenau und den Ortsteilen finden am Sonntag, dem 14. November, verschiedene Gedenkveranstaltungen anlässlich des Volkstrauertages statt.

Die zentrale Gedenkfeier der Stadt Ilmenau findet um 15:00 Uhr auf dem Ilmenauer Friedhof statt. Die Gedenkrede mit anschließendem Totengedenken hält Herr Wolfgang Bruns. Der Posaunenchor der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Ilmenau begleitet die Veranstaltung musikalisch.

Die Termine für öffentlich zugängliche Gedenkveranstaltungen in den Ortsteilen lauten wie folgt:

Gehren: an der Gedenkstätte Gehren (bei Schlechtwetter in der Trauerhalle)14:00 Uhr
Jesuborn: am Denkmal des Friedhofs Jesuborn10:30 Uhr
Oehrenstock: vor der Kirche, am Denkmal „Wider des Vergessens“11:00 Uhr
Unterpörlitz: auf dem Friedhof11:00 Uhr

Die traditionelle Veranstaltung mit Ehrensalutschießen des Schützenvereins Privilegierte Schützengesellschaft e.V. zum Gedenken an die Opfer der Weltkriege und von Gewaltherrschaft findet zu folgenden Zeiten statt:

Bücheloh: am Kriegerdenkmal09:30 Uhr
Wümbach: am Kriegerdenkmal10:00 Uhr
Gräfinau-Angstedt: vor dem Rathaus11:00 Uhr

In den übrigen Ortsteilen wird der Gedenktag individuell durch die Ortsteilräte und in stillem Gedenken begangen Dort finden jedoch in diesem Jahr keine öffentlichen Veranstaltungen statt.

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Niederroßla: betrunken und mit Kopfhörern auf Bahnstrecke unterwegs

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Am Sonntagmorgen informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizeiinspektin Erfurt über eine Person im Gleis nahe der Ortslage Niederroßla. Unter Benutzung von Sonder – und Wegerechten eilten die Beamten zum Ereignisort. Der Triebwagenführer der Regionalbahn 74501, von Weimar in Richtung Halle, gab an, dass sich eine schwarz gekleidete Person im Gleis aufhielt, die auf Warntöne nicht reagierte. Daraufhin leitete er eine Schnellbremsung ein. Als der Triebwagenführer ausstieg, konnte er selber niemanden im Gleisbereich feststellen. Mit Unterstützung von Feuerwehr und Landespolizei wurde im Umfeld nach der Person gesucht. Ein eingesetzter Polizeihubschrauber meldete eine Person, die sich im Nahbereich der Gleise aufgehalten hat. Umgehend eilten die Beamten zu der angegebenen Stelle und entdeckten einen 21-Jährigen, der sich gerade auf einem am Gleis verlaufenden Feldweg entfernen wollte. Der 21-Jährige gab zu, dass er sich im Gleisbereich aufgehalten, aber den Zug durch die Kopfhörer nicht wahrgenommen hat. Im weiteren Verlauf wurde bei der Person ein Atemalkoholwert von 1,28 Promille gemessen. Der Beschuldigte erhielt im Anschluss eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang nochmal ausdrücklich auf die Gefahren an Bahnanlagen hin. Oft werden die Geschwindigkeit des Zuges und der Bremsweg völlig unterschätzt. Selbst, wenn ein Lokführer eine sofortige Vollbremsung einleitet, benötigt ein 100 km/h schneller Zug rund 1000 Meter bis zum Stillstand, so die Faustregel. Züge nähern sich heute nahezu lautlos und KÖNNEN NICHT AUSWEICHEN. Seien Sie nicht leichtsinnig, denn dieser Leichtsinn kann Sie Ihr Leben kosten! Durch diesen Vorfall kam es bei 12 Zügen zu Verspätungen, da die Strecke auf Grund der Einsatzmaßnahmen von 06:54 – 08:50 Uhr gesperrt werden musste.

Gera: Naturkundemuseum sucht hervorragende Bilder der Weißen Elster

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Das Museum für Naturkunde Gera präsentiert vom 19. August 2022 bis zum 16. Juli 2023 die Sonderausstellung „Gezähmte Eilende – Die Weiße Elster und ihr Tal zwischen Greiz und Bad Köstritz“. Auch Fotoaufnahmen der Weißen Elster aus der Region werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Die Museumsmitarbeiter sind deshalb schon seit Herbst 2020 immer wieder an der Elster unterwegs, um die herrlichen Landschaftsansichten im Elstertal fotografisch zu allen Jahreszeiten festzuhalten. Zusätzlich ruft das Museum Hobbyfotografinnen und -fotografen dazu auf, mitzumachen und sich so an der Ausstellung zu beteiligen. Gesucht werden aktuelle Fotoaufnahmen vom Naturraum Weiße Elster zwischen Greiz und Bad Köstritz. „Die Fotos sollen keine Bauwerke in den Mittelpunkt stellen und keine Personen abbilden. Im Fokus soll die Weiße Elster stehen oder aber zumindest ein wichtiger Teil des Motivs sein. Auch Herbst- und Wintermotive sind willkommen. In Frage kommen nur digital vorliegende Aufnahmen. Die fünf besten Fotoaufnahmen werden in der geplanten Sonderausstellung im A1-Format gezeigt. Ausgewählt werden diese fünf besten Fotos vom Team des Museums für Naturkunde Gera“, erklärt der Museumspädagoge Frank Hrouda das Vorhaben.

Bildvorschläge können in komprimierter Dateigröße mit Angaben zum Fotografen bzw. zur Fotografin und zum Motiv per E-Mail an museum.fuer.naturkunde@gera.de geschickt werden. Einsendeschluss für Fotos ist der 29. April 2022. Die Einbringenden, deren Fotos für die Ausstellung ausgewählt werden, erhalten samt ihrer Familien ein Jahr lang kostenlosen Eintritt in das Museum für Naturkunde.

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Possen: Abschleppdienst muss Navi-Opfer bergen

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Einen nicht alltäglichen Einsatz hatte die Polizei am frühen Sonntagabend im Bereich des Waldgebietes Possen zu bewältigen. Kurz vor 19 Uhr ereilte sie der Notruf eines 55-jährigen ortsunkundigen Autofahrers. Er war mit seinem Skoda unterwegs und hat seinem Navi vermutlich zu viel vertraut. Die navigierte Strecke führte ihn auf einen Waldweg. Dort jedoch fuhr er sich so fest, dass er sich allein nicht mehr befreien konnte. Nach einer umfangreichen Suche wurde er durch Polizei und Feuerwehr gefunden und mittels Abschleppdienst geborgen.

Klinikum Jena: Blutkonserven knapp, teilweise Eingriffe bereits verschoben

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Nicht nur am Universitätsklinikum Jena (UKJ) fehlt es zunehmend an Blutkonserven, sondern in ganz Thüringen. „Aktuell sind vor allem die Blutkonserven mit roten Blutkörperchen – hier insbesondere Blutgruppe A – am UKJ so knapp, dass wir sie hauptsächlich für dringende Eingriffe wie nach schweren Unfällen oder für die Therapie von Patienten mit Krebserkrankungen vorhalten“, weiß Dr. Silke Rummler, Geschäftsführerin des Instituts fürs Klinische Transfusionsmedizin Jena gGmbH am UKJ. „Einige geplante Eingriffe müssen wir bereits jetzt verschieben.“ Deshalb ruft die Transfusionsmedizinerin gemeinsam mit ihrem Team zur Blutspende in die Bachstraße 18 auf. Jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren, der mindestens 50 Kilogramm wiegt, darf Blut spenden.

Wichtig: Blutspenden sind aktuell nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter 03641 9-393939 möglich. So können Wartezeiten verkürzt und die besonderen Sicherheitsvorkehrungen der Corona-Pandemie eingehalten werden – zum Schutz der Spender und des Personals. Um möglichst vielen Interessenten die Möglichkeit zur Spende zu geben, öffnet die Blutspende zusätzlich zu ihren regelmäßigen Öffnungszeiten auch an einem Sonderspendetermin am 3. November von 9 bis 17 Uhr am Standort Lobeda. Interessierte können sich unter 03641 9-325558 für diesen Termin anmelden.

„Im Oktober und November befinden wir uns eigentlich in der Phase im Jahr, in der wir die meisten Konserven sammeln, da nicht nur die Studenten aus den Semesterferien sondern auch die Urlauber aus den Ferien wieder zurück sind“, so Dr. Rummler. „Dass auch das neue Semester als Online-Semester gestartet ist und viele weiterhin im Home-Office arbeiten und deshalb nicht in Jena sind, bringt uns in eine sehr angespannte Versorgungssituation unserer Patienten mit Blut.“ Denn etwa 100 Blutprodukte benötigen allein die Experten am UKJ dafür täglich. Deshalb freuen sie und ihr Team sich aktuell nicht nur über jeden regelmäßigen Spender, der nun zur Blutspende kommt, sondern auch über all diejenigen, die noch nie gespendet haben.   

Eine Blutspende bringt übrigens nicht nur für die Patienten des UKJ etwas Gutes. Auch die Spender selbst profitieren von einem umfangreichen Gesundheits-Checkup vor jeder Spende. „Und nach der Spende neben einer Aufwandsentschädigung auch von einem Eis nach Wahl – im Monat November erhält jeder Neuspender übrigens zusätzlich einen roten Regenschirm im Herzblut-für-Jena-Design, um dem grauen Herbstwetter zu trotzen“, fügt Dr. Rummler hinzu. 

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Erfurt: Raub am Gothaer Platz

Samstagabend, gegen 21:15 Uhr, wurde ein 27-jähriger Mann in Erfurt Opfer einer Raubstraftat. Nachdem er an der Haltestelle Gothaer Platz aus der Straßenbahn der Linie 4 ausstieg, wurde er von zwei unbekannten Männern angegriffen. Einer der beiden Täter nahm ihn in den Schwitzkasten, während der andere seine Tasche durchsuchte und Geld daraus entwendete. Anschließend flüchteten die beiden Täter. Der 27-Jährige nahm die Verfolgung auf und konnte sie kurze Zeit später an der Straßenbahnhaltestelle Sparkassen-Finanzzentrum stellen. Gemeinsam stiegen die drei Männer in die Straßenbahn Richtung Anger ein. In der Tram forderte der Geschädigte sein Geld zurück. Es kam zu einer Schlägerei, bei der sowohl der Geschädigte, als auch ein Täter leicht verletzt wurden. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Nennung der Vorgangsnummer 0253907 beim Inspektionsdienst Erfurt-Nord (Tel.: 0361/7840-0) zu melden. 

Gera: Warnstufe 3 erreicht

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Die Stadt Gera befindet sich seit dem Wochenende in der Corona-Warnstufe 3. Ausschlaggebend hierfür ist die Überschreitung der Grenzwerte des Thüringer Frühwarnsystems an drei aufeinanderfolgenden Tagen: Der Frühwarnindikator 7-Tage-Inzidenz liegt über dem Schwellenwert der Warnstufe 2 von 200,0 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohner. Darüber hinaus hat auch der Schutzwert 7-Tage-Hospitalisierungswert den Schwellenwert von 12,0 Hospitalisierungen pro 100.000 Einwohnern überschritten. Am heutigen Montag, den 1. November 2021, liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 269,2 und die Hospitalisierungs-Inzidenz bei 21,7.

„Die Anzahl der Neuinfektionen und der im Krankenhaus zu behandelten COVID-Patienten ist leider weiter ansteigend. Ich wünsche allen Erkrankten einen möglichst milden Verlauf und vollständige Genesung“, zeigt sich Sandra Wanzar, Dezernentin für Jugend und Soziales, besorgt. „Wir würden gerne andere Botschaften verkünden, aber die aktuelle Situation lässt uns keine andere Wahl. Eine Anpassung unseres Verhaltens im privaten und öffentlichen Raum ist aus heutiger Sicht unvermeidbar. Wir müssen die Hygieneschutzmaßnahmen, die in der Geraer Allgemeinverfügung festgelegt sind, konsequent umsetzen. Nur so kann es uns gelingen, zur Eindämmung der Corona-Pandemie beizutragen und zu einer langfristigen Normalität zurück zu kehren.“

Parallel zum Übergang der Stadt Gera in die Corona-Warnstufe 3 ist am 30. Oktober 2021 eine neue Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kraft getreten.
„Bis zum 6. November gilt unsere kommunale Allgemeinverfügung. Es gilt nun genau zu prüfen, ob wir als Stadt die angepassten Regelungen vom Freistaat Thüringen zum 30.10. als ausreichend erachten oder Verschärfungen notwendig sind. Diese müssten dann in eine neue Geraer Allgemeinverfügung einfließen“, erläutert Frau Wanzar. Hierbei sei ihr wichtig, dass alle Menschen in der Stadt wissen, wann welche Regelung für wen zutreffe. Verwirrungen im Regelwerk sollen vermieden werden.

Die Dezernentin für Jugend und Soziales weist darauf hin, dass die Impfstelle im Ärztehaus Bieblach, in der Johannes- R.-Becher-Straße 1, 07546 auch weiterhin geöffnet ist. Dort können kurzfristig Impftermine über https://www.impfen-thueringen.de/ gebucht werden.
An den folgenden beiden Samstagen, am 6. und 13. November, ist zudem zwischen 7:30 Uhr und 13:30 Uhr ein Impfen ohne Termin möglich.

Es gilt weiterhin zu beachten, dass die Zuständigkeit für Kindertageseinrichtungen, Schulen und den organisierten Sport auf der Ebene des Landes liegt und nicht in der Stadt Gera. Entsprechend gelten die vom Thüringer Ministerium für Jugend, Bildung und Sport erlassenen Infektionsschutzmaßnahmen der Warnstufe 3.

Aktuelle Informationen zum Thema Corona sowie eine Übersicht zu den aktuellen Teststellen gibt es unter https://unser.gera.de/.

Arnstadt: Spatenstich für Radweg „Schwarzer Weg“

Bereits wenige Tage nach der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung zum geplanten Güterterminal in Arnstadt hat heute mit dem Spatenstich des Radwegs „Schwarzer Weg“ die Umsetzung der ersten von fünf begleitenden Maßnahmen begonnen. Ministerin Susanna Karawanskij sagte im Vorfeld zum Termin: „Ich freue mich, dass wir nun zügig in die Umsetzung der Maßnahmen gehen und wir den Bürgerinnen und Bürgern zeigen können, dass wir auf unsere Worte auch Taten folgen lassen.“

Der Bau des Radweges „Schwarzer Weg“ ist eine von insgesamt fünf Infrastruktur- und weiteren begleitenden Maßnahmen im Zusammenhang mit der Errichtung des neuen „Rail Logistics Center Arnstadt“, auf die sich die Landesregierung gemeinsam mit der Stadt Arnstadt, der Deutschen Bahn und der Landesentwicklungsgesellschaft in der am 26.10.2021 unterzeichneten „Rahmenvereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung eines Güterterminals und dessen Umfelds am Bahnhof Arnstadt“ verständigt hat. Der Freistaat unterstützt dabei verschiedene Maßnahmen, um die Infrastruktur für die Weiterentwicklung des Industriegebiets Erfurter Kreuz zu ertüchtigen und eine mögliche Mehrbelastung für die ortsansässigen Bürgerinnen und Bürger zu kompensieren. Mit dem Radwegeausbau soll eine umweltfreundliche Anbindung für Pendlerinnen und Pendler in das Industriegebiet geschaffen werden.

Der „Schwarze Weg“ ist Bestandteil der ca. elf Kilometer langen Raddirektverbindung Arnstadt – Erfurter Kreuz – Neudietendorf und verläuft mit einer Länge von ca. 410 Meter vom Arnstädter Bahnhof entlang der Bahngleise in Richtung des Gewerbegebiets. Er ist bislang ein unbefestigter Feldweg unmittelbar am Bahndamm, der nun im Rahmen der Baumaßnahmen für den Radverkehr ertüchtigt und auf eine Breite von drei Metern ausgebaut wird. Aufgrund des hohen Potenzials an Radfahrenden werden für diese höhere als sonst übliche Standards für Radwege geschaffen. Die initiale Machbarkeitsstudie zur Raddirektverbindung, welche vom Regionalmanagement des Landkreises Gotha und des Ilm-Kreises in Auftrag gegeben wurde, prognostiziert, dass durch die schnelle Radverbindung pro Werktag 6.813 Pkw-Kilometer eingespart werden können. Dieses Projekt ist thüringenweit eines der ersten seiner Art und somit wegweisend für die Schaffung hochwertiger Radverkehrsinfrastruktur im Land.

„Jeder Kilometer, der künftig statt mit dem Auto mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, ist wichtig, um Thüringen nachhaltiger und klimafreundlicher zu machen. Mit dem Schwarzen Weg können wir eine wichtige Strecke für Radfahrende in Angriff nehmen, und ich bin zuversichtlich, dass wir damit die Voraussetzungen schaffen, mehr Menschen dazu zu bewegen, auf das Auto zu verzichten“, so die Ministerin.

Mit dem Beginn der Baumaßnahmen zum „Schwarzen Weg“ fällt auch der Startschuss für die Realisierung der Raddirektverbindung. Die heute beginnenden Baumaßnahmen zum Ausbau des „Schwarzen Weges“ werden voraussichtlich zwei Monate dauern und damit noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Beginnend mit vorbereitenden Maßnahmen werden zeitgleich auch die vorhandenen Trinkwasserleitungen durch den Wasser- und Abwasserzweckverband Arnstadt erneuert.

Das Investitionsvolumen für den Wegebau liegt bei ca. 140.000 € und wird vom Freistaat Thüringen gefördert. Das Vorhaben wird als eines der ersten über das Sonderprogramm „Stadt und Land“, das aus Finanzhilfen des Bundes finanziert wird, gefördert.

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Erfurt: unter Drogen und mit gestohlenem Rad unterwegs

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Am Sonntagvormittag wollten Polizeibeamte des Polizeireviers Erfurt Süd in der Altonaer Straße in Erfurt zwei Radfahrer einer Verkehrskontrolle unterziehen. Als diese jedoch die Polizei erblickten, versuchten sie mit hoher Geschwindigkeit in unterschiedliche Richtungen zu flüchten. Einer der Radfahrer konnte auf dem Gelände einer Industriebrache gestellt werden. Bei der anschließenden Kontrolle wurden durch den 34-Jährigen geringe Mengen unterschiedlicher Drogen herausgegeben. Weiterhin konnte festgestellt werden, dass das von ihm benutzte Fahrrad entwendet war. Noch während der laufenden Anzeigenaufnahme kam die Lebensgefährtin, welche zuvor ebenfalls geflohen war, zurück, um nach ihren Freund zu sehen. Bei dieser Gelegenheit wurden auch bei der 32-jährigen Radfahrerin illegale Drogen festgestellt, weshalb nun gegen beide Personen Strafverfahren eingeleitet wurden.