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Schwerer Verkehrsunfall auf der L1087: einjähriges Kind und zwei weitere Personen verletzt

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Samstagnachmittag auf der Landesstraße 1087 ereignet. Wie die Polizei mitteilte, erlitten drei Fahrzeuginsassen – darunter ein Kleinkind – Verletzungen und mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Als Unfallursache wird Übermüdung vermutet. Das Unglück geschah am 30. Mai 2026 gegen 15:30 Uhr auf Höhe der Ortslage Auma-Weidatal. Ein 20-jähriger Fahrer war mit seinem Pkw unterwegs, als er in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abkam. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der junge Mann am Steuer in einen sogenannten Sekundenschlaf verfallen war.

Kollision mit Zaun und Baum

Nachdem das Fahrzeug die Straße verlassen hatte, nahm das Unheil seinen Lauf: Der Wagen durchfuhr zunächst den angrenzenden Straßengraben, kollidierte anschließend mit einem Zaun und kam schließlich erst an einem Baum zum Stehen.

Bei dem heftigen Aufprall zogen sich alle drei Insassen des Wagens Verletzungen zu. Unter den Verletzten befand sich auch ein erst einjähriges Kind. Rettungskräfte versorgten die Verunfallten am Unfallort und brachten sie umgehend in eine nahegelegene Klinik.

Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer eingeleitet

Am Unfallfahrzeug entstand enormer Sachschaden. Der Pkw war in der Folge nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle geborgen werden.

Für den 20-jährigen Unfallverursacher hat der Vorfall nun ein ernsthaftes juristisches Nachspiel. Die herbeigerufenen Polizisten leiteten gegen ihn ein offizielles Ermittlungsverfahren ein. Er muss sich nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie der fahrlässigen Körperverletzung verantworten.

Eskalation am Coburger Platz in Gotha: 42-Jähriger nach Drohungen und Widerstand in Gewahrsam

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Ein Vorfall am Freitagabend auf dem Gothaer Coburger Platz endete für einen 42-jährigen Mann hinter Gittern. Der offenbar in Rage geratene Tatverdächtige löste durch ein aggressives Verhalten einen Polizeieinsatz aus, bei dem er nun einer Reihe von Strafanzeigen entgegensieht.

Die Tatserie im Überblick

Nach Angaben der Polizei begann die Kette der Ereignisse in einem Einkaufsmarkt am Coburger Platz. Dort entwendete der 42-Jährige zwei Flaschen Bier. Anstatt den Tatort jedoch unauffällig zu verlassen, begab er sich lautstark schreiend in Richtung eines benachbarten Schnellimbisses. Dort angekommen, eskalierte die Situation weiter: Der Mann schleuderte eine der Bierflaschen gegen die Eingangstür des Imbisses.

Im weiteren Verlauf kam es zu einer direkten Konfrontation: Der Täter bedrohte eine anwesende Person mit einer zerbrochenen Bierflasche.

Festnahme unter Widerstand

Die alarmierten Einsatzkräfte trafen kurz darauf am Einsatzort ein. Auch gegenüber den Beamten zeigte sich der 42-Jährige unkooperativ und leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Er konnte schließlich durch die Polizisten gebändigt und fixiert werden.

Ein bei dem Mann durchgeführter Test ergab, dass er unter Drogeneinfluss stand. Aufgrund seines Zustands und der Schwere der begangenen Taten wurde der 42-Jährige in den Polizeigewahrsam verbracht.

Betrügerische Haustürgeschäfte in Schmalkalden: Seniorin wird Opfer von Energie-Trickbetrug

Mit einer dreisten Betrugsmasche haben sich zwei unbekannte Männer am Donnerstagabend Zugang zum Vertrauen einer Seniorin im „Martin-Luther-Ring“ verschafft. Unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Abschlagsreduzierung gelang es den Tätern, die Frau zur Preisgabe sensibler Daten und zum Abschluss eines ungewollten Vertrages zu bewegen.

Vorgehensweise: Unter falschem Vorwand zum Vertragsabschluss

Die Täter gaben sich als Mitarbeiter des Energieversorgers der Seniorin aus. Sie suggerierten der Frau, ihre monatlichen Abschlagszahlungen reduzieren zu wollen, und erschlichen sich so den Zugriff auf ihre persönlichen Daten, einschließlich ihrer Bankverbindung.

Besonders perfide: Die Männer forderten die Seniorin auf, auf einem Telefon etwas zu „unterschreiben“, was die Frau in gutem Glauben auch tat. Kurz darauf erhielt sie eine E-Mail, die den Abschluss eines neuen, unerwünschten Stromvertrages bestätigte. Die Täter flüchteten anschließend in einem schwarzen Mercedes mit dem Kennzeichenkürzel TK.

Polizei mahnt zur Vorsicht

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und bittet insbesondere ältere Mitbürger um erhöhte Wachsamkeit. Die Beamten geben folgende Verhaltenshinweise, um sich vor solchen Straftaten zu schützen:

  • Skepsis bewahren: Lassen Sie sich niemals unter Druck setzen. Ein seriöser Energieversorger verlangt persönliche Daten oder Vertragsabschlüsse nicht unangekündigt an der Haustür.
  • Legitimation prüfen: Gewähren Sie fremden Personen ohne zweifelsfreie Legitimation keinen Zutritt zu Ihrer Wohnung.
  • Nichts ungeprüft unterschreiben: Geben Sie keine persönlichen Daten heraus und unterschreiben Sie niemals Dokumente oder digitale Formulare, ohne diese vorher in Ruhe geprüft zu haben.
  • Direkter Kontakt: Wenden Sie sich im Zweifelsfall immer persönlich an Ihren bekannten Energieversorger über die offiziellen Kontaktkanäle.

Wenn Sie sich in einer solchen Situation unsicher fühlen oder verdächtige Personen bemerken, zögern Sie nicht, sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 zu kontaktieren.

Betrug mit Fake-Smartphones in Jena: 16-Jähriger nach fingierter Übergabe festgenommen

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Ein vermeintliches Schnäppchen entpuppte sich für zwei Käuferinnen als kostspielige Betrugsmasche. Ein 16-jähriger Jugendlicher aus Jena steht im dringenden Verdacht, gefälschte Smartphones als hochwertige Originalgeräte verkauft zu haben. Nach einer selbst initiierten Ermittlung der Geschädigten klickten nun die Handschellen.

Von der Online-Anzeige zur Täuschung

Ende April wurden eine Frau und ihre Tochter auf einem Online-Kleinanzeigenportal auf ein vermeintliches Samsung Galaxy S26 Ultra mit 1 TB Speicher aufmerksam. Der Kaufpreis von 900 Euro wirkte attraktiv. Bei einem persönlichen Treffen in Jena übergab der jugendliche Verkäufer das verpackte Gerät und flüchtete umgehend mit seinem Fahrrad, nachdem er das Bargeld entgegengenommen hatte. Erst im Nachgang bemerkten die Käuferinnen, dass sie Opfer eines Betrugs geworden waren: In der Verpackung befand sich kein Premium-Modell, sondern ein minderwertiges Plagiat.

Geschädigte überführen Tatverdächtigen selbst

Anstatt den Vorfall hinzunehmen, agierten die Betroffenen entschlossen. Als sie Wochen später eine nahezu identische Anzeige entdeckten, nahmen sie unter einem anderen Namen Kontakt zum Anbieter auf. Der Verdacht bestätigte sich schnell: Es handelte sich um denselben Verkäufer. Gemeinsam mit der Polizei organisierten die Geschädigten daraufhin eine fingierte Übergabe. Als der 16-Jährige am vereinbarten Treffpunkt erschien, um ein weiteres „Spitzen-Smartphone“ zu veräußern, schritten die Beamten ein und nahmen den Jugendlichen vorläufig fest. Auch bei diesem Gerät handelte es sich um eine Fälschung.

Durchsuchung liefert weitere Beweise

Die anschließenden Ermittlungen führten zu einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Tatverdächtigen. Dort fanden die Einsatzkräfte weiteres belastendes Material:

  • Mehrere gefälschte Smartphones („Fake-Handys“)
  • Diverse Verpackungsmaterialien
  • Weitere Datenträger

Sämtliche Gegenstände wurden sichergestellt. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der Jugendliche die Masche bereits mehrfach angewandt hat. Derzeit wird geprüft, ob dem Beschuldigten weitere Betrugsdelikte zugeordnet werden können und ob es weitere Geschädigte gibt.

Warnung der Polizei

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor dem Kauf hochpreisiger Elektronik über Online-Plattformen. Originalverpackungen seien keinesfalls als Garant für die Echtheit eines Produktes zu werten. Die Beamten raten dringend dazu, Geräte vor der Bezahlung stets auszupacken, einzuschalten und eingehend auf ihre Funktionsfähigkeit sowie ihre Echtheit zu prüfen.

Sturmböen in Erfurt: Umgestürzter Baum beschädigt zwei Pkw

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Heftige, aber kurz andauernde Sturmböen haben am Abend des 29. Mai 2026 im Erfurter Stadtteil Herrenberg für einen Sachschaden gesorgt. Ein Baum hielt den Windböen nicht stand und stürzte um. Das Unglück ereignete sich am Gehwegrand, an dem zum Zeitpunkt des Vorfalls zwei Fahrzeuge parkten. Die Baumkrone des umgestürzten Baumes traf beide Pkw und verursachte leichte Sachschäden:

  • Hyundai: Das Fahrzeug trug mehrere Kratzer sowie eine Eindellung im Dach davon.
  • Peugeot: Hier wurden Lackschäden in Form von Kratzern am Dach sowie an der Beifahrerseite festgestellt.

Die Polizei beziffert den entstandenen Gesamtschaden auf etwa 2.500 Euro. Personen kamen bei dem Vorfall glücklicherweise nicht zu Schaden.

Fachgerechte Beräumung durch die Feuerwehr

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte sicherte die Feuerwehr die Gefahrenstelle. Die Kameraden zerlegten den Baum fachmännisch und beräumten die Straße sowie den Gehweg von Geäst und Stammteilen. Die Polizeibeamten übernahmen derweil die Dokumentation des Schadens und benachrichtigten die betroffenen Fahrzeughalter über den Vorfall.

Promille-Fahrt in Gotha: betrunken, unter Drogen und ohne Führerschein

Eine alltägliche Situation an einer roten Ampel in der Nähe des Gothaer Zentrums entwickelte sich am Freitagmorgen für eine Polizeistreife zu einem Einsatz mit mehreren gravierenden Verstößen. Die Beamten wurden auf eine Frau aufmerksam, die in unmittelbarer Nähe zum Streifenwagen mit einer Bierflasche in der Hand in einen Transporter stieg. Noch bevor die Polizisten reagieren konnten, fuhr die Frau den Wagen rückwärts auf die Fahrbahn und provozierte durch dieses unvorsichtige Manöver beinahe einen Verkehrsunfall.

Die Streifenwagenbesatzung stoppte den Transporter daraufhin umgehend für eine Kontrolle. Dabei offenbarten sich die massiven Verfehlungen der 37-jährigen Fahrzeugführerin:

  • Hohe Alkoholisierung: Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,29 Promille.
  • Drogenkonsum: Zusätzlich schlug ein Drogentest auf verbotene Substanzen an.
  • Fehlende Fahrerlaubnis: Die Überprüfung der Personalien ergab, dass die Gothaerin bereits seit 2019 nicht mehr im Besitz eines gültigen Führerscheins ist.

Konsequenzen für Fahrerin und Halter

Die Polizei ordnete umgehend eine Blutentnahme an, um den genauen Grad der Beeinflussung durch Alkohol und Drogen rechtssicher zu dokumentieren. Zudem wurde der Fahrzeugschlüssel sichergestellt, um eine Weiterfahrt zu unterbinden. Gegen die 37-Jährige wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Auch für den 57-jährigen Fahrzeughalter hat der Vorfall ein Nachspiel: Gegen ihn wurden ebenfalls Ermittlungen aufgenommen, da er der Frau trotz der fehlenden Fahrerlaubnis die Nutzung des Transporters gestattet hatte.

Protest gegen Tierhaltung: PETA demonstriert am Samstag vor dem Circus Florida in Jena

Der Circus Florida gastiert seit dem 24. Mai in Jena – doch das Gastspiel ist von lautstarker Kritik begleitet. Die Tierrechtsorganisation PETA hat ihren Widerstand gegen die Zurschaustellung von Tieren angekündigt und ruft für diesen Samstag, den 30. Mai 2026, zu einer Protestaktion direkt vor dem Zirkusgelände „Am Flutgraben 3“ auf.

Kritik an tierschutzwidrigen Bedingungen

Im Fokus des Protests steht die Haltung von Kängurus, Kamelen und Pferden. PETA bezeichnet den Einsatz dieser Tiere in der Manege als tierschutzwidrig. Kathleen Cox, Leiterin des PETA-Streetteams Jena, betont: „Kein Tier reist freiwillig von Stadt zu Stadt, will unter grellem Licht ‚Kunststücke‘ vorführen und in Gehegen leben.“ Ihrer Ansicht nach gehören Wildtiere in ihren natürlichen Lebensraum und nicht auf einen Zirkusplatz. Der Appell der Organisation an den Circus Florida ist klar: Die Tiere sollen an Lebenshöfe oder geeignete Auffangstationen übergeben werden.

Die Tierrechtler stützen ihre Kritik auf vergangene Vorfälle. So habe PETA bereits im Frühjahr 2025 die Haltung von Kängurus bei Circus Florida beim Veterinäramt des Rhein-Kreises Neuss gemeldet. Die Behörde bestätigte damals, dass die Haltung zweier Wallabys nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprach. PETA weist zudem darauf hin, dass insbesondere Wildtiere durch ständige Transporte, beengte Gehege und Dressurmethoden, die häufig mit Zwang verbunden seien, unter Verhaltensstörungen und gesundheitlichen Folgen litten.

Details zur Protestaktion am Samstag

Um diese Kritik öffentlichkeitswirksam zu unterstreichen, plant das Streetteam Jena am Samstag, den 30. Mai 2026, von 18:30 bis 19:30 Uhr eine Aktion vor dem Zirkusgelände:

  • Inszenierung: Ein als Pferd verkleideter Aktivist wird von einem weiteren Beteiligten in der Rolle eines „Dompteurs“ symbolisch mit der Peitsche bedroht, um das Leid der Dressurtiere zu verdeutlichen.
  • Aufklärung: Unterstützt durch Schilder mit der Aufschrift „Tiere raus aus dem Zirkus!“ und begleitende Redebeiträge wollen die Aktivisten Passanten und Zirkusbesucher über die aus ihrer Sicht problematische Tierhaltung informieren.

Gesellschaftlicher Wandel gefordert

Die Forderung nach einem deutschlandweiten Verbot von Tieren in Zirkusbetrieben wird von PETA mit dem Hinweis auf internationale Entwicklungen gestärkt. Länder wie Griechenland, Malta und Zypern haben die Haltung von Tieren im Zirkus bereits vollständig untersagt; in vielen weiteren europäischen Staaten gibt es Teilverbote für bestimmte Arten.

Auch in Deutschland ist der Trend weg von der Tierdressur spürbar: Der renommierte Circus Roncalli etwa ist seit 2018 komplett tierfrei. Laut PETA spiegelt sich dieser gesellschaftliche Wandel auch in Umfragen wider, wonach 62 Prozent der Deutschen die Zurschaustellung von Tieren im Zirkus ablehnen. Mit der Aktion in Jena möchte das PETA-Streetteam den Druck auf die Branche erhöhen und für ein Umdenken werben.

Brandstiftung am Spielplatz im Hofwiesenpark Gera: Jugendliche zündeln an Jägerstand

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Ein Feuerwehreinsatz im Geraer Hofwiesenpark zog am Mittwochabend (28.05.2026) polizeiliche Ermittlungen nach sich. Auf dem beliebten Spielplatz „Hahn“ kam es zu einer starken Rauchentwicklung an einem Jägerstand. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten noch vor Ort drei tatverdächtige Jugendliche stellen.

Sitzbank im Jägerstand angekokelt

Gegen 20:17 Uhr wurden die Rettungskräfte informiert, nachdem eine Rauchentwicklung im Bereich des Spielplatzes bemerkt worden war. Wie sich vor Ort herausstellte, hatten Unbekannte im Inneren des Jägerstandes gezündelt und eine hölzerne Sitzbank angekokelt. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert und das Feuer schnell abgelöscht werden.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 100 Euro. Personen kamen bei dem Vorfall glücklicherweise nicht zu Schaden.

Polizei stellt drei Verdächtige am Tatort

Die Polizisten, die parallel zur Feuerwehr am Einsatzort eintrafen, stellten im direkten Umfeld des Jägerstandes drei Jugendliche im Alter von 15 bis 16 Jahren fest. Bei der anschließenden Überprüfung der Teenager verdichteten sich die Hinweise auf eine mögliche Tatbeteiligung rasch:

  • Rußspuren: Bei einem der angetroffenen Jungen stellten die Beamten eindeutige Rußanhaftungen an den Händen fest.
  • Tatmittel: Alle drei Jugendlichen führten bei der Kontrolle Feuerzeuge bei sich.
  • Beweismittel: In unmittelbarer Nähe zum Tatort fanden die Polizisten zudem eine Spraydose, die umgehend gesichert wurde.

Ermittlungen wegen versuchter Brandstiftung

Aufgrund der Beweislage vor Ort haben die Beamten die Personalien der Jugendlichen aufgenommen. Die Polizei Gera ermittelt nun offiziell wegen des Verdachts der versuchten Brandstiftung. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen muss nun abschließend geklärt werden, wie genau das Feuer gelegt wurde und inwiefern die sichergestellte Spraydose bei der Tat zum Einsatz kam.

Unbekannte Substanz löst Brand in Gera aus: Polizei und Feuerwehr im Einsatz

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In der Erfurtstraße in Gera kam es am späten Donnerstagabend (29.05.2026) zu einem größeren Rettungseinsatz. Unbekannte Täter hatten eine noch nicht identifizierte Substanz auf einer Grünfläche verteilt, die eine unvorhergesehene chemische Reaktion und in der Folge einen Brand auslöste.

Zeuge löst durch Wasserzugabe heftigere Reaktion aus

Gegen 22:35 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Zeuge eine deutliche Rauchentwicklung auf der betreffenden Grünfläche in der Erfurtstraße. In der Absicht, den vermeintlichen Brand schnell zu löschen, schüttete der Mann Wasser über die betroffene Stelle. Dieser Löschversuch führte jedoch zu einem unerwarteten Ergebnis: Bei dem Kontakt mit dem Löschwasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion, bei der die unbekannte Substanz anfing zu blubbern und deutlich sichtbar Blasen zu werfen.

Feuerwehr und Polizei sichern den Tatort

Die umgehend alarmierte Feuerwehr sowie hinzugerufene Polizisten rückten daraufhin zum Einsatzort aus. Um eine Gefährdung für Anwohner und Passanten strikt auszuschließen, sperrten die Feuerwehrmänner den betroffenen Bereich sofort weiträumig ab. Anschließend entnahmen Spezialisten der Feuerwehr unter entsprechenden Schutzvorkehrungen Proben der rätselhaften Chemikalie, um deren exakte Zusammensetzung festzustellen.

Kriminalpolizei ermittelt wegen Bodenverunreinigung

Aufgrund der potenziellen Gefahr für die Natur wurden im weiteren Verlauf des Einsatzes die zuständige Umweltbehörde sowie die Kriminalpolizei Gera in den Sachverhalt eingebunden. Die Kriminalermittler haben nun ein offizielles Verfahren wegen des Verdachts der Bodenverunreinigung aufgenommen. Nach den Tätern, die für das Ausbringen der gefährlichen Substanz verantwortlich sind, wird derzeit gesucht.

Letzte Chance vor der Schließung: GalaxSea Jena verabschiedet sich am 1. Juni mit großer Abschlussparty und 50 % Rabatt

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Nur noch wenige Tage, dann schließt das GalaxSea für eine umfassende technische und energetische Sanierung. Am Montag, 1. Juni 2026, haben Gäste ein letztes Mal die Gelegenheit, das Freizeitbad vor der mehrmonatigen Bauphase zu besuchen – und gemeinsam Abschied zu feiern.

Zum letzten Öffnungstag laden die Jenaer Bäder zur großen GalaxSea‑Abschlussparty ein. Unter dem Motto „Feier doppelt – zahlt die Hälfte“ erhalten alle Gäste 50 % Rabatt auf sämtliche Eintrittspreise. Der Baustart ist unmittelbar anschließend für den 2. Juni 2026 vorgesehen; die Wiedereröffnung des modernisierten GalaxSea ist für Ende 2027 geplant.

Ein Tag – viele Highlights für alle Generationen

Von 10:00 bis 22:00 Uhr erwartet die Besucher ein ganztägiges Programm im Erlebnisbad, in der Sauna, im Außenbereich und im Foyer:

  • Für Familien und Kinder (tagsüber): Geboten werden Spiel‑ und Bewegungsangebote im Erlebnisbad sowie Aktionen im Wellenbecken und am Aquatrack. Von 15:00 bis 18:00 Uhr steigt zudem eine Mini‑Disco mit DJ Rot & Honig.
  • Für Jugendliche und Erwachsene (abends): Von 17:00 bis 22:00 Uhr sorgen DJ‑Sets im Erlebnisbad‑ und Saunagarten für Stimmung. Eine entspannte Atmosphäre, eine BBQ‑Station und eine Bar runden das Abendprogramm ab, während der Sonnenuntergang um 21:18 Uhr einen besonderen Moment zum Abschied markiert.
  • Weitere Angebote: Eine wetterabhängige Hüpfburg im Außenbereich, Fotoboxen mit Abschiedsmotiv im Foyer sowie ein Glücksrad mit kleinen Gewinnen sorgen für zusätzliche Unterhaltung. Kinder dürfen sich zudem auf das Kuscheltier „Coco“ freuen, solange der Vorrat reicht. In der Sauna finden im Zwei‑Stunden‑Rhythmus Event‑Aufgüsse statt – bis 15:00 Uhr im Rahmen der Frauensauna, danach ist der Bereich für alle geöffnet.

Klare Perspektive für das Jenaer Freizeitbad

Mit zuletzt 253.000 Besuchern pro Jahr ist das GalaxSea ein fester Bestandteil der Freizeitlandschaft in Jena. Die bevorstehende Schließung ist notwendig, weil zentrale technische Anlagen nach rund 25 Jahren Betriebszeit erneuert werden müssen. Ziel der Investition ist es, das Freizeitbad langfristig sicher, energieeffizient und attraktiv weiterzuentwickeln.