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Triptis: Schwelbrand in Seniorenheim

Verdacht der Rauchgasvergiftung bei mehreren Personen

Kurz nach 03 Uhr morgens dieser Nacht erreichte Feuerwehr und Polizei eine Mitteilung über einen Brand in einer Seniorenresidenz in der Braugasse in Triptis. Es stellte sich heraus, dass eine 86-jährige Bewohnerin ihre Schuhe auf einen Elektroherd gestellt hatte und es dadurch zum Brandausbruch kam.

Der Schwelbrand konnte glücklicherweise noch vor Eintreffen der Feuerwehr durch einen Mitarbeiter des Heimes mit einem Feuerlöscher eingedämmt werden, sodass es weder Schwerverletzte gab noch eine Evakuierung erfolgen musste.

Allerdings wurden mehrere Bewohner und zwei Mitarbeiter, bisherigen Erkenntnissen zufolge, insgesamt 15 Personen, mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. In der betroffenen Küchen entstand leichter Sachschaden.

Quelle.

Altenburg: Pop-Up-Store in der Klostergasse

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Originelle Geschenkartikel im Pop-Up-Store

Wer in diesen Tagen auf der Suche nach einem besonderen Geschenk ist, für den könnte sich ein Besuch im Pop-Up-Store in der Klostergasse 1 lohnen. In dem Geschäft auf Zeit bietet Irmtraud Cebulla jetzt Präsente und Dekorationsartikel sowie Filzarbeiten zum Verkauf.

Das geschmackvoll eingerichtete Lädchen an der Ecke hat bis zum 17. November zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und
Samstag von 9 bis 12 Uhr.

Irmtraud Cebulla war übrigens im Sommer dieses Jahres schon einmal die Mieterin des Pop-Up-Stores in der Klostergasse.

Autor: Stadtverwaltung Altenburg.

Artern: Ladendiebstahl am hellichten Tag – Zeugen gesucht

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Am Mittwochnachmittag wurde der Polizei ein Ladendiebstahl durch zwei Unbekannte in einem Einkaufsmarkt in der Schönfelder Straße gemeldet. Die zwei Männer wurden beobachtet, wie sie gegen 16.15 Uhr ihre Rucksäcke mit Waren füllten und den Markt ohne Bezahlung in Richtung Stadtmitte verließen. Ein Zeuge folgte ihnen und konnte sehen, wie sie mit ihrer Beute in nicht bekannter Höhe in einen schwarzen Van Hyundai mit angebrachtem bulgarischen Kennzeichen stiegen. Das Fahrzeug verschwand dann in unbekannte Richtung. Beide Täter hatten jeweils einen blauen Rucksack dabei, sind ungefähr 170 bis 180 cm groß und augenscheinlich südländischer Herkunft. Einer von ihnen wird auf ca. 40 bis 45 Jahre geschätzt. Beide Diebe waren mit schwarzer Jacke, weißen Jeans und weißen Turnschuhen bekleidet. Hinweise nimmt die Polizei in Sondershausen unter 03632/6610 entgegen.

Oberhof: neuer Trinkwasserhochbehälter soll Weltmeisterschaften 2023 absichern

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Oberhof erhält einen neuen Trinkwasserhochbehälter namens „Rennsteig“. Er soll zukünftig den erwarteten Mehrbedarf an Trinkwasser in Oberhof absichern. Denn in den nächsten Jahren entstehen in dem touristischen Ort etwa 1.500 zusätzliche Gästebetten und 220 Gaststättenplätze. Auch während der Weltmeisterschaften 2023 wird ein erhöhter Wasserbedarf erwartet. Finanzstaatssekretär und Oberhofbeauftragter Dr. Hartmut Schubert, Umweltstaatssekretär Olaf Möller und Wirtschaftsstaatssekretär Carsten Feller eröffneten heute gemeinsam mit dem Zweckverband Wasser und Abwasser Suhl (ZWAS) die Bauarbeiten für den neuen Trinkwasserhochbehälter. Das Projekt mit einer Investitionssumme von 3,1 Millionen Euro soll bis Oktober 2022 abgeschlossen sein.

Der Ersatzneubau zur Ertüchtigung der Trinkwasserversorgung ist eines der Leitprojekte der Landesinitiative Oberhof 2023. Rund 2 Millionen Euro werden über Fördermittel des Landes finanziert, davon 1,35 Millionen Euro durch das Umweltministerium und 652.000 Euro GRW-Mittel aus dem Wirtschaftsministerium für den erwarteten Mehrbedarf aus Gastronomie und Hotellerie. Den Rest trägt der verantwortliche Zweckverband Wasser und Abwasser Suhl ,,Mittlerer Rennsteig“ bei. „Die nachhaltige Entwicklung zu einem ganzjährigen attraktiven Standort für Touristen und (Leistungs-)Sportler ist ein zentraler Bestandteil der Strategie der Landesregierung für Oberhof. Mit den Sportstätten schaffen wir erstklassige Wettkampf- und Trainingsbedingungen für unsere Topathleten und den ambitionierten Nachwuchs. Damit auch in Zukunft touristische Projekte und Veranstaltungen wie etwa die WM‘s 2023 in allen Belangen erfolgreich sind, muss die Versorgungsinfrastruktur in Oberhof Schritt halten. Das Beispiel der Trinkwasserversorgungsanlage zeigt, dass wir diese Bedarfe im Blick haben und angehen“, erklärt Schubert. 

Umweltstaatssekretär Möller erklärt: „Wasser ist eine kostbare Ressource, mit der wir so sorgsam und effizient wie möglich umgehen müssen. Der neue Trinkwasserhochbehälter ist ein wichtiger Baustein, um Oberhof auch infrastrukturell fit für die Zukunft zu machen.“

„Die Stadt Oberhof hat eine überregionale Bedeutung als Sport- und Tourismuszentrum. Der neue Trinkwasserbehälter sichert die nötige Infrastruktur für die weitere touristische Entwicklung des Ortes und des Rennsteigs“, betont Feller.

Der ZWAS plant den Neubau eines zentralen Hochbehälters mit zwei Wasserkammern von je 2.150 m³ Kapazität einschließlich der Anschlussleitungen und eines Druckminderschachtes für die Versorgung des Stadtgebietes. Zur Kompensation des Eingriffs sind der Abbruch der alten Hochbehälter „Rennsteig“ und „Oberhof‘ und die Renaturierung der Flächen als Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen.

Quelle

Eisenach: Es gilt die Alarmstufe 3

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Corona-Warnstufe 3 (Rot)

Mit dem heutigen Donnerstag, 4. November, gilt im Wartburgkreis und damit auch in der Stadt Eisenach die Corona-Warnstufe Rot. Nun kommen verschärfte Corona-Maßnahmen auf die Bürger*innen zu. Der Wartburgkreis hat mit einer entsprechenden Allgemeinverfügung reagiert, die ebenfalls heute in Kraft tritt. Diese beinhaltet unter anderem die 3G-Regelung für den Zugang zu geschlossenen Räumen wie Gaststätten, Übernachtungsangeboten, Reisebusveranstaltungen, den Besuch von Schwimmbädern, Saunen und Sporthallen sowie nicht-öffentlichen Veranstaltungen wie privaten Feiern ab 21 Personen.

Damit gelten im Wartburgkreis dieselben Regelungen wie auch in den Nachbarlandkreisen Gotha und Schmalkalden-Meiningen. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite des Landratsamts Wartburgkreis. Auch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) hat eine Allgemeinverfügung herausgegeben. Diese Bestimmungen enthalten weitere verbindliche Regelungen für den Betrieb von Kindergärten und Einrichtungen der Kindertagespflege, die sich nach den Stufen des Thüringer Frühwarnsystems richten.

Geänderte Öffnungszeiten in städtischen Kitas

Die Vorgabe: Bei Warnstufe Rot ist die Betreuung in den Kindertageseinrichtungen in beständigen, festen und voneinander getrennten Gruppen zu organisieren. Die Kinder werden in gleichbleibender Zusammensetzung durch stets dasselbe pädagogische Personal betreut. Aufgrund dieser Vorgaben müssen, unter Berücksichtigung der vorhandenen Personaldecke, die Öffnungszeiten der städtischen Kindertageseinrichtungen nun eingeschränkt werden. Ab Montag, 8. November, gelten für die städtischen Kindertageseinrichtungen „Kindertraum“, „Spatzennest“ und „Zwergenland“ folgende Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 7 bis 16 Uhr.

Auch auf den Schulbetrieb kommen Beschränkungen zu: Schüler*innen und das Personal müssen im Schulgebäude und während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung (bis 16 Jahre) bzw. eine qualifizierte Gesichtsmaske (ab 16 Jahre) tragen. Zudem müssen alle, die nicht von der Teilnahme an verbindlichen Tests befreit sind, angebotene Selbsttests unter Beaufsichtigung durch schulisches Personal durchführen. Hier finden Sie die Allgemeinverfügung des TMBJS. Sie tritt am Sonntag, 7. November, in Kraft.

Autor: Stadtverwaltung Eisenach.

Gera: Ab 25. November wird es wieder weihnachtlich

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Märchenhaftes Weihnachten in Geras Innenstadt vom 25. November bis zum 23. Dezember 2021

Geraer Märchenmarkt verspricht Adventszauber trotz Einschränkungen im Programm und Konzept

Der Geraer Märchenmarkt lädt in diesem Jahr zum stimmungsvollen Weihnachtsbummel vor historischer Kulisse ein. Eröffnet wird der beliebte Markt am Donnerstag, 25. November 2021 durch Oberbürgermeister Julian Vonarb um 17 Uhr mit weihnachtlicher Musik und der Entzündung der 7.800 Lichter an der rund 16 Meter hohen Weihnachtsfichte auf dem Marktplatz mit dem Renaissance-Rathaus im Hintergrund. Zur Gewährleistung des Infektionsschutzes und des aktuell gültigen Hygienekonzepts finden das Feuerwerk und die große Lasershow nicht statt. Große und kleine Besucherinnen und Besucher können in diesem Jahr die Märchen der Brüder Grimm auf einem Rundweg durch die Altstadt Geras erleben. Dieser führt vom Markt über die Große Kirchstraße, den Steinweg, die Sorge mit Ausleger in die Schloßstraße, weiter in die Bachgasse, zum Museumsplatz, zur Johannistraße und dem Johannisplatz und über die Kleine Kirchstraße wieder zurück zum Markt. Die Stände stehen in größerem Abstand zueinander als sonst üblich und werden mit den beleuchteten Märchenszenen und weiteren dekorativen Elementen optisch verbunden. So erwartet die Gäste täglich zwischen 10 und 20 Uhr ein märchenhaftes Treiben, bei dem die 38 lebensgroßen handgefertigten und liebevoll gestalteten Märchenfiguren wieder im Mittelpunkt stehen. An den festlich dekorierten Ständen werden viele weihnachtliche Waren, darunter Kunsthandwerk, Thüringer Spezialitäten, internationale Leckereien und Glühweinspezialitäten angeboten. Der Weihnachtsmann bietet mit seinen Sprechstunden auf dem Marktplatz auch wieder ein offenes Ohr für die Wünsche der Kinder. Auf ein Rahmenprogramm während des Märchenmarktes wird in diesem Jahr im Sinne des Infektionsschutzes jedoch verzichtet.

Auf dem Markt gelten die Hygienemaßnahmen nach den aktuellen Empfehlungen des RKI. Dazu gehören das Einhalten der Husten- und Niesetikette sowie der Abstandsregel von 1,5 Metern. Es wird gebeten eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen, sollte der erforderliche Abstand nicht möglich sein. Derzeit gibt es keine G-Beschränkungen für den Märchenmarkt. Aufgrund neuer Corona-Verordnungen kann es kurzfristig zu Änderungen dieser Regelungen kommen.

Weitere Informationen unter: www.veranstaltungen-in-gera.de

Hinweis:

Das Kulturamt sucht aktuell noch Gewerbetreibende, die folgende Waren im Zeitraum vom 25. November bis 23. Dezember 2021 anbieten:

·         Handwerk

·         Weihnachtliche Waren

·         Spielzeuge

·         Glaswaren

·         Kunstgewerbe / Schnitzkunst

·         Geschenkartikel

·         Holzspielwaren

·         Stickerei

·         Töpferei

·         Floristik

·         Christbaumschmuck

Interessenten werden gebeten, sich mit der Abteilung Veranstaltungen/Märkte in Verbindung zu setzen, entweder per Mail an marktmeister@gera.de oder telefonisch unter 0365 619-377 oder -372.

Thüringen: Bahnhöfe werden heller, komfortabler und umweltfreundlicher

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• Rund 5 Millionen Euro aus dem Sofortprogramm des BMVI fließen in Malerarbeiten, neue Sitzgelegenheiten und energiesparende LED-Lampen • Bauarbeiten an zahlreichen Bahnhöfen gestartet • Umfragen zeigen: Reisende zufriedener

Die Offensive für schönere Bahnhöfe zeigt Wirkung: Dank des „Sofortprogramms für attraktive Bahnhöfe“, das die Deutsche Bahn (DB) und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Konjunkturförderung gestartet haben, konnte die DB dieses Jahr bereits 58 Bahnhöfe in Thüringen renovieren. Die Arbeiten an elf weiteren Bahnhöfen laufen auf Hochtouren. Über 111.000 Reisende profitieren von einem besseren Erscheinungsbild der Bahnhöfe. Abgeschlossen sind bereits Malerarbeiten an acht Stationen, zehn neue Vitrinen für bessere Reisendeninformation stehen und Sitzbänke, Böden und Fenster sind ausgetauscht. Um Energie einzusparen, rüstet die DB die Beleuchtung an fünf Stationen auf umweltfreundliche LED-Lampen um. Das Ziel: Reisende sollen sich am Bahnhof noch wohler fühlen und so einen weiteren Anreiz haben, auf die klimafreundliche Bahn umzusteigen.

Ronald Pofalla, DB-Vorstand für Infrastruktur: „Die Umfragen zeigen es eindeutig: Unsere Fahrgäste sind deutlich zufriedener mit den Stationen als noch vor der Renovierung. Und genau darum geht es uns – mit attraktiven Bahnhöfen die Menschen davon zu überzeugen, ihr Auto zugunsten der umweltfreundlichen Bahn stehen zu lassen. Das Sofortprogramm für attraktive Bahnhöfe ist damit nicht nur ein Konjunkturimpuls für die deutsche Wirtschaft, sondern auch ein wichtiger Treiber in Richtung Mobilitätswende. Wir machen weiter Tempo und werden bis Ende des Jahres deutschlandweit insgesamt 1.000 Stationen renovieren.“

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Die Zahlen belegen es: Unser Sofortprogramm ist ein echter Erfolg. Attraktive Bahnhöfe, starkes Handwerk, sichere Arbeitsplätze – darum geht es. Es sind oft nur kleine Maßnahmen, die in Summe aber eine große Wirkung entfalten. Denn sie erleichtern den Zugang zum Zug, verbessern die Informationslage und machen die Stationen insgesamt attraktiver. Genau das brauchen wir, um noch mehr Menschen zum Umstieg auf die Bahn zu bewegen – denn sie ist unser klimafreundlichstes Verkehrsmittel.“

Die DB investiert mit dem Sofortprogramm sowohl in kleine als auch mittlere und große Stationen. In Jena West stehen zum Beispiel neue Sitzmöbel und die DB hat den Boden und die Fenster erneuert. Die Umstellung auf LED-Beleuchtung, die Treppenrenovierung sowie die Malerarbeiten an der Unterführung starten demnächst. Auch bekommt der Bahnhof ein neues Rollstuhlhubgerät. Im Hauptbahnhof Gera hat die DB am Dach Glasscheiben instandgesetzt, die Treppenmarkierung erneuert und moderne Sitzbänke in der Bahnhofshalle aufgebaut. Derzeit rüstet sie das Wegeleitsystem auf LED um und erneuert Türen und Handläufe an den Treppen. Im Bahnhof Hohenebra Ort hat der Bahnsteig auf 50 Meter Länge einen neuen Belag bekommen.

Bereits im August 2020 startete das BMVI zusammen mit der DB das Sofortprogramm für attraktive Bahnhöfe. In Thüringen hat die DB vergangenes Jahr in Zusammenarbeit mit ausführenden Handwerksunternehmen insgesamt 6 Bahnhöfe für rund 1 Million Euro aufgefrischt. Mit einem Gesamtvolumen im Jahr 2021 von 120 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm des Bundes setzt die DB dieses Jahr ihre Offensive fort und packt insgesamt 1.000 Stationen an. Bis Jahresende schließt die DB die aus dem Konjunkturprogramm des Bundes finanzierten Arbeiten ab. Das klare Ziel: Mehr Menschen für das umweltfreundliche Verkehrsmittel Bahn zu gewinnen, um die Mobilitätswende weiter voranzutreiben.

Externer Link: Hier finden Sie eine interaktive Karte der wichtigsten Bahnhöfe.

Autor: Deutsche Bahn AG.

Weimar: Kontrolle über das Fahrzeug verloren

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Der 77-jährige Fahrer eines Toyota wurde am Dienstagnachmittag bei einem Unfall schwer verletzt. Der Mann befuhr den Weimarer Stadtring als er auf Höhe des August-Bebel-Platz die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. In der Folge überfuhr er eine Verkehrsinsel und rutschte auf der gegenüberliegenden Straßenseite durch Mülltonnen in einen Zaun. Der Mann wurde in ein Krankenhaus verbracht, sein Auto ist Totalschaden.

Thüringen: Martinsumzüge und Martinsfeste

Veranstaltungen zum Martinstag in Thüringen (Auswahl):

Das Martinsfest in Nöbdenitz (Landkreis Altenburger Land) wird traditionell von Kirchengemeinde und Kindertagesstätte organisiert. Beginn ist am 13. November um 17 Uhr im Pfarrhof mit einer Andacht, die Martinshörnchen backen Frauen der Kirchengemeinde. Der anschließende Lampionumzug durch den Ort wird durch die Spielleute-Union „Frisch voran“ Schmölln/Gößnitz und die Freiwillige Feuerwehr Untschen begleitet. Unter den Klängen der Spielleute wird dann im Pfarrhof das Martinsfeuer entzündet.

Die in diesem Jahr verkürzte Martinifeier findet in Erfurt am 10. November unter dem Motto „Was man zum Leben braucht …“ statt (18 Uhr, Domplatz). Bei der Offenen Arbeit können Kinder ab 15 Uhr eine Laterne basteln, um 17.30 Uhr ist Treffpunkt zum Laternenumzug. Anschließend heißt es „Martini im Augustinerkloster“: Ab 18.45 Uhr werden Martini-Lieder mit dem Regler-Posaunendienst im Kreuzgang gesungen, um 19.30 Uhr beginnt eine Augustinertafelrunde zu Luthers Geburtstag mit dem Motto „Hier stehe ich, es war ganz anders – Irrtümer über Luther“ mit Augustiner-Pfarrer Bernd S. Prigge.

Mit dem ökumenischen Martinsfest in Eisenach am 10. November wird traditionell an Martin von Tour und Martin Luther erinnert. In diesem Jahr findet es aufgrund der Corona-Bestimmungen anders als sonst statt: An vier Orten zwischen 16.30 und 18.30 Uhr. In der Georgenkirche sind Martinsgeschichten zu erleben. In der Elisabethkirche ist Sankt Martin zu sehen, der seinen Mantel mit dem Bettler teilt. In der Nikolaikirche bgrüßt unter dem Motto „Auf dem Weg zum Licht“ Martin Luther die Gäste. Am Lutherhaus wartet Katharina von Bora, Ehefrau Martin Luthers, mit Geschenken. Die Kurrende und der Georgenkinderchor erfreuen in den Kirchen mit Liedern, der Eisenacher Posaunenchor ist am Lutherdenkmal zu hören. Es gibt Martinshörnchen zum Teilen und die Besucher können mit Laternen individuell von Ort zu Ort zu ziehen. Im Sinne Sankt Martins werden Spenden für Menschen in Not gesammelt. Als Besonderheit findet ein „Heischegang“ statt: Kinder verkleiden sich als Märzemännchen und ziehen von Haus zu Haus. Mit gereimten Sprüchen bitten sie um milde Gaben, die sie meist als Süßigkeiten erhalten. Der Brauch ist auf die Schulzeit Martin Luthers in Eisenach zurückzuführen: Als Kurrende-Sänger zog der Lateinschüler durch die Straßen, um mit Spenden seine Gasteltern bezahlen zu können. Einen Krabbelgottesdienst zu St. Martin gibt es in der Paul-Gerhardt-Kirche am 14. November um 10.30 Uhr.

In Magdala (Landkreis Weimarer Land) findet am 10. November vor der Kirche der Martins-Gottesdienst mit einem Martinsspiel mit dem Heiligen Martin auf einem Pferd statt.

Mit Schalmeien wird der Lichterzug der Kinder aus Bernsgrün (Landkreis Greiz) am 11. November begleitet. Treffpunkt ist 17 Uhr zur Andacht an der Kirche, anschließend geht es zum Kindergarten-Vorplatz, wo ein Feuer entzündet wird.

In Ruhla (Wartburgkreis) wird am 11. November nach einer Ökumenischen Andacht (17 Uhr, Concorda-Kirche) zum Laternenumzug eingeladen. Als Zwischenstation wird ein Friedensgebet am Friedenspfahl gehalten.

Der Christomarkt zum Martinstag findet in Altengesees bei den Werkstätten Christopherushof am 6. November von 10 bis 18 Uhr statt. Im Angebot sind Waren aus der Töpferei, Weberei, Tischlerei und Zigarrenmanufaktur, es gibt Dekorations- und Geschenkideen, Kinder können sich auf Stockbrot freuen. Die Christo-Bäckerei und Christo-Molkerei bieten Plätzchen, Gebäck und Herzhaftes an.

In Nordhausen sind zur ökumenischen Martinifeier auf dem Petersberg am 10. November ein Laternenumzug und ein Feuerwerk um 18 Uhr geplant. Die Evangelische Kirchengemeinde und die Katholische Pfarrei führen ein Stück über den Heiligen Martin von Tours auf.

Das Martinsfest in Meiningen beginnt um 17 Uhr an der Stadtkirche auf dem Marktplatz, auf den traditionellen Laternenumzug wird dieses Jahr verzichtet.

In Bad Salzungen findet die Martinsandacht in der Stadtkirche am 10. November um 17 Uhr statt, danach führt der Lampionzug zur katholischen Kirche. Dort werden Martinshörnchen geteilt und es gibt einen Abschlusssegen.

In Ranis (Saale-Orla-Kreis) beginnt das ökumenische Martinsfest am 10. November um 17 Uhr im Hof des Kindergartens Burgspatzen mit einem Martinsspiel und Posaunenmusik. Dann geht der Laternenumzug mit drei Reitern durch die Stadt. Auf der Burg klingt das Fest mit einer Andacht und dem Teilen von Martinshörnchen aus.

In Saalfeld ist die Martinsandacht am 10. November um 17 Uhr in der Johanneskirche in die Friedensdekade integriert, anschließend führt der Lampionumzug zur katholischen Kirche.

Im Kloster Volkenroda wird am 11. November um 17 Uhr zur Martinsfeier eingeladen. Start ist in der Siedlung mit einem Laternenumzug, es folgen Anspiel und Martinsfeuer, der Ausklang findet bei Glühwein und Kinderpunsch statt.

Hintergrund:

Martin Luther wurde am 10. November 1483 geboren und am 11. November getauft. Vom Heiligen Martin ist die Legende überliefert, dass er als Soldat der Kaiserlichen Garde an einem Winterabend in Amiens einem frierenden Bettler begegnet ist. Darauf stieg er von seinem Pferd, teilte den Mantel mit dem Schwert und beschenkte den Bettler mit einer Hälfte. In der Nacht erschien ihm Jesus im Traum. Er war in die Mantelhälfte des Bettlers gehüllt und sagte: „Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Der Soldat ließ sich taufen und schloss sich Ordensbrüdern an. Später berief man ihn zum Bischof von Tours. Er kümmerte sich besonders um Kranke und Aussätzige.

Quelle.

Jena: Corona-Warnstufe 3

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Jena. Der Fachdienst Gesundheit hat dem Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch, 3. November, 73 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2 Virus gemeldet. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für Jena bei 261,9.

Da die landesweite prozentuale ITS-Belegung über dem Wert von 12 liegt, gilt nun in Jena die Warnstufe 3. Derzeit wird eine neue Allgemeinverfügung erarbeitet, welche den Rahmen der Corona-Verordnung des Landes für die Warnstufe ausschöpfen wird.

Hintergründe zum Infektionsgeschehen

Es kam zu einem Ausbruchsgeschehen in einem Seniorenheim. Einige Mitarbeitende verfügen leider nicht über den Impfschutz gegen das SARS-CoV-2 Virus.
Alle Einwohnende und das Personal werden komplett getestet.

Vier Kitas sind durch Infektionen betroffen, und es wurden Quarantänemaßnahmen angeordnet: Knirpsenland, Arche Noah, Jenzigblick und Janusz Korczak.

Jenaer Statistik vom 3. November (laut RKI 24 Uhr):

  • Anzahl aktiver Fälle: 525
  • davon in den vergangenen 24 h: 73
  • stationäre Fälle: 7
  • davon auf Intensivstation: 1
  • Hospitalisierungsinzidenz: 5,4
  • prozentuale ITS-Belegung (thüringenweit): 14,2%
  • Infektionen der letzten sieben Tage: 290 (Vortag: 267)
  • Aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 261,9 (gestern: 241,1; vorgestern: 207,7)
  • Infizierte insgesamt seit dem 14. März 2020: 5.470
  • Verstorbene insgesamt: 85
  • Genesene insgesamt: 4.860 (+18)

Es gilt für Jena laut Thüringer Frühwarnsystem die Warnstufe 3.

Autor: Stadt Jena.