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Geistesgegenwart verhindert Betrug: Tankstellenmitarbeiterin bewahrt Seniorin vor finanziellem Schaden

Dank der Aufmerksamkeit und Zivilcourage einer Tankstellenmitarbeiterin konnte am frühen Montagnachmittag in einer AVEX-Tankstelle in Oberdorla ein Betrugsdelikt zum Nachteil einer 74-jährigen Dame verhindert werden.

Die Seniorin erschien vor Ort mit dem Anliegen, „Paysafe-Karten“ im Gesamtwert von 1.000,00 Euro zu erwerben. Da ihr der ungewöhnlich hohe Betrag verdächtig vorkam, fragte die 41-jährige Mitarbeiterin nach dem Verwendungszweck. Die Kundin erklärte daraufhin, von einem Unbekannten angerufen worden zu sein. Der Anrufer habe ihr einen Gewinn von 49.000,00 Euro in Aussicht gestellt, für dessen Auszahlung jedoch eine Vorauszahlung in Höhe von 1.000,00 Euro mittels der genannten Guthabenkarten erforderlich sei.

Die Mitarbeiterin erkannte die Situation geistesgegenwärtig als Betrugsversuch und verständigte umgehend die Polizei. Die Beamten der Polizeiinspektion Unstrut-Hainich bestätigten den Verdacht der Mitarbeiterin. Durch das umsichtige Handeln der Tankwartin konnte ein finanzieller Schaden für die ältere Dame abgewendet werden.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betrugs eingeleitet. In diesem Zusammenhang mahnen die Behörden zur äußersten Vorsicht: Immer wieder geraten insbesondere ältere Menschen in das Visier von Betrügern, die mit erfundenen Gewinnversprechen oder ähnlichen perfiden Maschen versuchen, ihre Opfer um hohe Geldbeträge zu bringen. Die Polizei appelliert daher eindringlich, bei derartigen Telefonaten stets skeptisch zu bleiben und im Zweifelsfall umgehend die Polizei zu kontaktieren.

FC Carl Zeiss Jena gegen 1. FC Union Berlin: Wichtige Hinweise für die Anreise mit Bus und Bahn

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Am kommenden Sonntag, dem 12. Juli, startet der FC Carl Zeiss Jena mit einem echten Highlight in die neue Saison: Das Testspiel gegen den Bundesligisten 1. FC Union Berlin steht an. Da das Ernst-Abbe-Sportfeld gut gefüllt sein wird, empfiehlt sich die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr. Hierbei gibt es in diesem Jahr jedoch zwei wesentliche Änderungen zu beachten, wie der Jenaer Nahverkehr mitteilt.

Kombiticket gilt nicht mehr – Regulärer Fahrschein erforderlich

Die wichtigste Nachricht für alle Stadionbesucher vorab: Die Eintrittskarte für das Spiel berechtigt in dieser Saison nicht mehr zur kostenlosen An- und Abreise mit Bus und Bahn. Alle Fans werden daher gebeten, sich vor Fahrtantritt einen regulären Fahrschein zu kaufen. Hierfür stehen die Fahrscheinautomaten an den Haltestellen sowie direkt in den Fahrzeugen zur Verfügung. Wer es unkomplizierter mag, kann sein Ticket auch bequem digital über die Smartphone-App Fairtiq erwerben.

Baustelle an der Paradiesbrücke: Geänderte Linienführung beachten

Zudem sorgt die aktuelle Baustelle an der Paradiesbrücke für eine veränderte Verkehrsführung im Jenaer Straßenbahnnetz. Je nachdem, aus welcher Richtung Sie anreisen, empfiehlt der Nahverkehr unterschiedliche Haltestellen:

  • Anreise aus/in Richtung Burgaupark, Göschwitz und Lobeda: Nutzen Sie die Haltestelle Sportforum. Diese wird derzeit ausschließlich von den Linien 4 und 5 bedient, die zwischen der Ersatzhaltestelle Paradiesbrücke und dem Ernst-Abbe-Platz über Lobeda-West verkehren.
  • Anreise aus/in Richtung Stadtzentrum, Jena-Nord, Jena-Ost und Winzerla:Weichen Sie bitte auf die Haltestelle Felsenkeller in der Kahlaischen Straße aus. Aufgrund der Baustelle wird diese Haltestelle von den Linien 1 (Lobeda-Ost – Stadtzentrum – Zwätzen), 2 (Jena-Ost – Stadtzentrum – Winzerla) sowie ebenfalls von den Linien 4 und 5 angefahren. Von dort aus ist das Stadion fußläufig gut zu erreichen.

Der Jenaer Nahverkehr bittet alle Fahrgäste und Fußballfans, sich frühzeitig auf den Weg zu machen und die veränderten Abfahrtszeiten einzugegnen, damit pünktlich zum Anpfiff im Stadion beste Stimmung herrscht.

Tanken in Thüringen: Warum sich das Abfahren von der Autobahn auch hier lohnt

Wer auf Thüringens Autobahnen unterwegs ist, kennt das Dilemma: Der Tank neigt sich dem Ende zu und die nächste Raststätte lockt mit direkter Erreichbarkeit. Doch ein aktueller Preisvergleich des ADAC zeigt deutlich, dass der Komfort an der Autobahn mit einem satten Aufpreis erkauft wird – auch wenn die Differenz in Thüringen etwas geringer ausfällt als im restlichen Bundesgebiet.

Deutliche Ersparnis trotz regionaler Unterschiede

Der ADAC hat in diesem Jahr erstmals eine Vollerhebung aller deutschen Tankstellen durchgeführt. Im Beobachtungszeitraum vom 6. bis 19. April 2026 zeigte sich bundesweit ein signifikanter Preisunterschied zwischen Autobahn- und Straßentankstellen von bis zu 33 Cent pro Liter.

In Thüringen fällt der Aufschlag etwas moderater aus, bleibt aber dennoch empfindlich:

  • Super E10: An den 10 thüringischen Autobahntankstellen lag der Durchschnittspreis bei 2,35 Euro, während Autofahrende an den 366 Straßentankstellen im Schnitt nur 2,11 Euro zahlten.
  • Diesel: Hier kostete der Liter an der Autobahn durchschnittlich 2,52 Euro, abseits der Fernstraßen waren es 2,29 Euro.

Für Autofahrende bedeutet das konkret: Wer für eine 50-Liter-Tankfüllung die Autobahn verlässt, spart in Thüringen etwa 11 bis 12 Euro.

Warum die Preise in Thüringen anders reagieren

Dass die Preisdifferenz in Thüringen mit 24 Cent (E10) beziehungsweise 23 Cent (Diesel) unter dem Bundesdurchschnitt liegt, hat eine logische Ursache. Während die Autobahntankstellen im Freistaat zu den günstigsten bundesweit zählen, liegen die Preise an den Straßentankstellen etwas über dem westdeutschen Niveau.

Dies ist der unterschiedlichen Marktlogik geschuldet:

  • Autobahn: Hier dominieren Faktoren wie hohes Verkehrsaufkommen und die Zahlungsbereitschaft der Reisenden. Auf den extrem stark frequentierten Routen in Süddeutschland sind daher deutlich höhere Preise durchsetzbar als in Thüringen.
  • Straßennetz: Hier entscheidet der lokale Wettbewerb. In ländlich geprägten Regionen Thüringens gibt es eine geringere Tankstellendichte. Weniger Konkurrenz führt hier zu etwas höheren Preisen als in den dicht besiedelten Gebieten Westdeutschlands.

Strategisch tanken: Experten-Tipp

Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen, rät daher zu einer strategischen Planung der Tankstopps. „Es lohnt sich immer, die Preise vor dem Tanken an den umliegenden Tankstellen miteinander zu vergleichen“, empfiehlt der Experte. Wer unterwegs nachtanken müsse, sollte die Autobahn verlassen, da sich meist nur wenige Kilometer entfernt eine deutlich günstigere Tankmöglichkeit biete.

Schüsse im Erfurter Norden: Polizei sucht Zeugen nach Verstoß gegen das Waffengesetz

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In der Nacht zu Samstag kam es im Erfurter Norden zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein Zeuge hatte kurz nach Mitternacht Schüsse gemeldet. Die Beamten leiteten umgehend eine Fahndung nach den Tätern ein. Der Vorfall ereignete sich am frühen Samstagmorgen (04.07.2026) in der Bukarester Straße. Gegen 01:20 Uhr hörte ein aufmerksamer Zeuge mehrere Schussgeräusche aus dem Bereich und alarmierte geistesgegenwärtig über den Notruf die Polizei.

Hülsen von Schreckschusswaffen sichergestellt

Die kurze Zeit später am Einsatzort eintreffenden Streifenwagenbesatzungen sperrten den betroffenen Bereich ab und suchten den Tatort nach Spuren ab. Dabei stießen die Beamten auf mehrere abgefeuerte Patronenhülsen. Nach einer ersten kriminaltechnischen Begutachtung handelte es sich dabei um Schreckschussmunition. Die Hülsen wurden von den Polizisten als Beweismittel sichergestellt.

Ermittlungen laufen – Täter flüchtig

Trotz einer sofort eingeleiteten, großflächigen Fahndung mit mehreren Streifenwagen im Erfurter Norden gelang den unbekannten Tätern noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte die Flucht. Sie konnten im Nahbereich nicht mehr festgestellt werden.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen, die sich zur Tatzeit in der Bukarester Straße aufgehalten haben, nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Fehlalarm im Saale-Holzland-Kreis: „Totes“ Alpaka hatte nur einen eingeklemmten Nerv

Ein ungewöhnlicher Rettungseinsatz der Polizei nahm am Sonntagnachmittag ein glückliches und beinahe kurioses Ende. Besorgte Bürger hatten die Beamten wegen eines vermeintlich leblosen Tieres alarmiert. Eine aufmerksame Bürgerin war am Nachmittag auf eine Alpaka-Herde im Saale-Holzland-Kreis aufmerksam geworden, weil die Tiere ungewöhnlich laut schrien. Als sie nach der Ursache für den Lärm suchte, machte sie eine beunruhigende Entdeckung: Ein Alpaka lag regungslos am Boden. Aus Sorge um das Wohl des Tieres und den Zustand der restlichen Herde verständigte sie umgehend die Polizei.

Tierhalterin und Polizei eilen zur Wiese

Die herbeigerufenen Beamten nahmen den Hinweis ernst und fuhren gemeinsam mit der Tierhalterin zur Koppel. Vor Ort folgte jedoch schnell die Erleichterung: Das Tier war keineswegs tot.

Entwarnung auf der Weide: Das Alpaka hatte sich lediglich unglücklich bewegt und sich dabei einen Nerv eingeklemmt, weshalb es sich aus eigener Kraft nicht mehr aufrichten konnte.

Schnelle Hilfe auf vier Beinen

Mit vereinten Kräften und ein wenig Unterstützung wurde dem glücklosen Alpaka wieder aufgeholfen. Nur kurze Zeit später stand das Tier wieder stabil auf seinen vier Beinen und konnte sich völlig unbeschadet wieder in seine Herde integrieren. Der dramatisch wirkende Vorfall löste sich somit zur Erleichterung aller Beteiligten in Wohlgefallen auf.

Balkon-Sturz nach Familienstreit: Handfeste Auseinandersetzung in Apolda

Ein emotionaler Konflikt ist am Samstagabend in Apolda völlig aus dem Ruder gelaufen. Was als verbaler Streit begann, endete mit einer Schlägerei und dem Sturz von einem Balkon. Gegen 19:45 Uhr eskalierte die Situation in der Leutloffstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wählten zwei Männer einen unkonventionellen und illegalen Weg, um eine Aussprache zu erzwingen: Sie kletterten über den Balkon und verschafften sich so Zutritt zu einer Wohnung im Erdgeschoss.

Handgemenge endet mit Sturz aus 1,80 Metern

In der Wohnung trafen die beiden Eindringlinge auf zwei weitere Männer. Der verbale Streit schlug sofort in körperliche Gewalt um, als die Beteiligten begannen, aufeinander einzuschlagen. Im Laufe des Handgemengels wurde ein 48-jähriger Mann schließlich über das Geländer des Balkons gestoßen. Trotz einer Fallhöhe von rund 1,80 Metern hatte er großes Glück im Unglück und zog sich lediglich leichte Verletzungen zu.

Trauerfall als mutmaßlicher Auslöser

Hintergrund der heftigen Konfrontation ist nach ersten Ermittlungen ein vorausgegangener verbaler Streit. Dabei soll es um eine kürzlich verstorbene Angehörige der Männer gegangen sein. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und dem Ablauf der Schlägerei aufgenommen.

Bluttat in Apolda: 33-Jähriger sticht vor Getränkemarkt auf Kontrahenten ein

Eine schwere Gewalttat hat am späten Freitagabend (03.07.2026) die Bewohner von Apolda erschüttert. Im Bereich der Straße des Friedens kam es vor einem dortigen Getränkemarkt zu einer Messerattacke, bei der ein Mann lebensbedrohlich verletzt wurde. Der mutmaßliche Täter sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Brutaler Angriff im Rausch

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei gerieten ein 33-jähriger und ein 36-tieriger Mann gegen Abend aus bislang ungeklärter Ursache vor dem Markt aneinander. Im Verlauf des Streits eskalierte die Situation völlig: Der 33-jährige Angreifer (deutscher Staatsbürger) zog ein Klappmesser und stach damit mehrfach gezielt auf das 36-jährige Opfer (ebenfalls deutscher Staatsbürger) ein.

Der attackierte Mann erlitt hierbei schwere Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Halses und der Schultern. Er wurde mit akut lebensbedrohlichen Verletzungen vom Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert.

Festnahme noch am Tatort – Messer sichergestellt

Beamten der Polizeiinspektion Apolda gelang ein schneller Ermittlungserfolg: Sie trafen den mutmaßlichen Täter noch direkt am Tatort an und nahmen ihn widerstandslos fest. Ein durchgeführter Schnelltest zeigte, dass der 33-Jährige zum Tatzeitpunkt erheblich unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand.

Die mutmaßliche Tatwaffe – das genutzte Klappmesser – warfen die Beamten unweit des Tatorts im Nahbereich ausfindig und stellten es als Beweismittel sicher.

Kriminalpolizei ermittelt – Täter in Justizvollzugsanstalt

Noch in der Nacht übernahm die Kriminalpolizei Jena die Spurensicherung und die weiteren Ermittlungen zum genauen Tathergang sowie den Hintergründen des Angriffs. Der Festgenommene verbrachte die Nacht zunächst im Polizeigewahrsam. Am darauffolgenden Samstag wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl, woraufhin der Mann in eine Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.

Vom Opfer gibt es unterdessen vorsichtige Entwarnung: Wie die Behörden mitteilten, befindet sich der 36-Jährige nach einer Notversorgung den Umständen entsprechend auf dem Weg der Besserung. Eine akute Lebensgefahr besteht nicht mehr.

Wilde Verfolgungsjagd über zwei Landkreise endet am Baum: Mutmaßliche Treibstoffdiebe auf der B87 gestoppt

Eine filmreife Verfolgungsfahrt über mehrere Landkreisgrenzen hinweg hat in den frühen Morgenstunden des Sonntags (05.07.2026) ein spektakuläres Ende an einem Baum gefunden. Zwei mutmaßliche Diebe wurden dabei verletzt, einer von ihnen schwer. Wie sich herausstellte, war das Fluchtfahrzeug ein einziges rollendes Vergehen.

Rasante Flucht vor der Polizei

Das Drama begann gegen 03:00 Uhr morgens auf der B87 in Eckartsberga. Drei Funkstreifenwagen des Polizeireviers Weißenfels / Naumburg wollten einen mit zwei Männern besetzten Volvo kontrollieren. Der Fahrer ignorierte sämtliche Anhaltesignale sowie das Blaulicht der Beamten und gab stattdessen Vollgas in Richtung Apolda/Weimar.

Aufgrund der hohen Fluchtgeschwindigkeit wurden umgehend die Kollegen der Polizeiinspektion Apolda alarmiert, die sich an der Verfolgung beteiligten.

Rücksichtsloses Wendemanöver im Gewerbegebiet

Im Bereich Oberroßla schien die Flucht zunächst ein Ende zu finden: Wegen einer dortigen Baustelle wich der Volvo-Fahrer in ein Gewerbegebiet aus. Dort wendete er das Fahrzeug jedoch kurzerhand und umfuhr mit absolut rücksichtsloser Fahrweise die Straßensperren der bereitstehenden Polizeiwagen, um wieder ungebremst in Richtung Eckartsberga zurückzurasen.

Crash am Baum beendet die Amokfahrt

Die riskante Flucht endete kurz nach dem Abzweig Reisdorf. Der Fahrer verlor bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über den Volvo und krachte frontal gegen einen Baum. Da der Fahrer nicht angeschnallt war, erlitt er bei dem Aufprall schwere Verletzungen; das Fahrzeug wurde teilweise völlig zerstört. Der Beifahrer hatte mehr Glück: Dank des angelegten Sicherheitsgurts kam er mit leichten Verletzungen davon.

Beide Männer wurden von alarmierten Rettungskräften in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Diebesgut und lange Liste an Straftaten im Wrack

Bei der anschließenden Durchsuchung des Autowracks stießen die Beamten auf die wahre Motivation für die Flucht. Im Kofferraum befanden sich mehrere Treibstoffbehälter und Saugpumpen. Die Ermittler gehen fest davon aus, dass die Polizei die Männer mitten auf einer illegalen Diebstahlstour überrascht hatte.

Zudem deckte die Überprüfung der Person und des Fahrzeugs eine ganze Reihe schwerer Delikte auf:

  • Drogenfahrt: Der schwerverletzte Fahrer stand zum Unfallzeitpunkt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.
  • Kein Führerschein: Der Mann war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
  • Illegales Fahrzeug: Der Volvo war weder versichert noch zugelassen.
  • Kennzeichendiebstahl: Die am Wagen angebrachten Nummernschilder waren als gestohlen gemeldet.

Gegen das Duo wurden umfangreiche Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zu den mutmaßlichen Treibstoffdiebstählen dauern an.

Nächtliche Verfolgungsjagd auf dem Bleilochstausee: Betrunkener Bootsführer flieht vor der Wasserschutzpolizei

Ein spektakulärer Zwischenfall überschattete am späten Samstagabend das Saalburger Lichterfest. Im Anschluss an das traditionelle Großfeuerwerk kam es auf dem Bleilochstausee bei Saalburg zu einer filmreifen Verfolgungsfahrt auf dem Wasser.

Flucht mit hoher Geschwindigkeit

Gegen 23:00 Uhr beabsichtigte die Wasserschutzpolizei, ein Boot auf dem Stausee einer Routinekontrolle zu unterziehen. Der Bootsführer dachte jedoch gar nicht daran, den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten. Stattdessen gab er unvermittelt Gas und versuchte, sich der Kontrolle mit hoher Geschwindigkeit im Schutz der Dunkelheit zu entziehen.

Selbst als die Einsatzkräfte das unüberhörbare Schallsignal (Martinshorn) ihres Polizeibootes einschalteten, ignorierte der Mann die Stoppsignale hartnäckig und setzte seine riskante Flucht fort.

1,4 Promille: Polizei stoppt den Flüchtigen

Den Beamten der Wasserschutzpolizei gelang es schließlich nach einer kurzen Verfolgung, das flüchtende Boot einzuholen und sicher zu stoppen. Bei der anschließenden Überprüfung des Kapitäns stellte sich schnell der mutmaßliche Grund für seine Flucht heraus: Die Polizisten nahmen deutlichen Atemalkoholgeruch bei dem Mann wahr.

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht prompt und ergab einen Wert von stolzen 1,40 Promille.

Harte Konsequenzen drohen

Für den alkoholisierten Freizeitkapitän hatte die nächtliche Fahrt auf dem „Thüringer Meer“ sofortige Konsequenzen:

  • Blutentnahme: Die Beamten ordneten eine ärztliche Blutentnahme zur exakten Beweissicherung an.
  • Strafverfahren: Gegen den Mann wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
  • Führerscheinentzug: Neben einer empfindlichen Geldstrafe droht dem Bootsführer nun auch der dauerhafte Entzug seines Bootsführerscheins, da die gesetzlichen Vorgaben bei Trunkenheitsfahrten zu Wasser ähnlich streng gehandhabt werden wie im Straßenverkehr.

Zurück auf dem Domplatz: Clueso lädt 2027 wieder zum Erfurter Heimspiel – Vorverkauf startet in Kürze

Es ist die Nachricht, auf die Tausende Fans in Thüringen und ganz Deutschland sehnsüchtig gewartet haben: Der Erfurter Pop-Poet Clueso setzt seine legendäre Konzerttradition fort. Am 28. August 2027 kehrt der Sänger für sein großes Open-Air-Heimspiel auf den historischen Erfurter Domplatz zurück.

Seit dem ersten großen Aufschlag im Jahr 2017 verwandelt der Musiker die geschichtsträchtige Kulisse Sommer für Sommer in ein riesiges Open-Air-Wohnzimmer. Kaum ein anderer Ort ist so tief mit Cluesos musikalischer Reise und seiner Heimatverbundenheit verwoben wie dieser Platz vor den Stufen des Erfurter Doms.

Gänsehautmomente und hochkarätige Überraschungsgäste

Die Konzerte auf dem Domplatz haben sich längst weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Die Abende sind bekannt für ihre emotionale Tiefe, ein absolut textsicheres Publikum und eine ganz besondere, fast familiäre Atmosphäre.

Neben seinen großen Hits und neuen Songs dürfen sich die Besucher auch im Sommer 2027 wieder auf ein perfekt eingespieltes Ensemble und unvergessliche Gänsehautmomente unter freiem Himmel freuen. Ein fester Bestandteil der Tradition sind zudem die hochkarätigen Überraschungsgäste, die Clueso Jahr für Jahr mit auf die Bühne bringt – in der Vergangenheit reichte die Palette von lokalen Musikgrößen bis hin zu absoluten Stars der deutschen Musikszene.

Schnell sein lohnt sich: Vorverkaufsstart am 7. Juli 2026

Wer den Erfurter Musiker bei diesem Highlight live erleben möchte, sollte den Kalender zücken und sich den Wecker stellen. Die Nachfrage nach den Tickets ist erfahrungsgemäß gigantisch. Wie die Veranstalter betonen, war auch das diesjährige Konzert für 2026 im Handumdrehen restlos ausverkauft.

Der offizielle Vorverkauf für das Heimspiel 2027 startet bereits in wenigen Tagen: Ab Dienstag, dem 7. Juli 2026, um 10:00 Uhr sind die begehrten Karten online über www.eventim.de sowie an allen bekannten stationären Vorverkaufsstellen erhältlich. Interessenten wird dringend geraten, direkt zum Start zuzugreifen.

Event-Details
KünstlerClueso
EventDomplatz Open Air 2027 (Heimspiel)
DatumSamstag, 28. August 2027
OrtErfurt, Domplatz
Vorverkaufsstart07.07.2026, 10:00 Uhr